NM 02.10.14
Große BrachLand-Feier in Velbert Neviges
Am Samstag, 25. Oktober, feiert der Kunstverein BrachLand seinen 10. Geburtstag im Alten Bahnhof (Tassos) in Velbert Neviges.
Wir geben einen Überblick über unsere Arbeit mit psychisch kranken oder abhängigen Kunstschaffenden, informieren über die aktuelle Art-Brut-Szene in Velbert und anderswo, und zeigen in einer Präsentation die Höhepunkte unserer Ausstellungen und Veranstaltungen ab 2004. Und feiern!
Für Sekt + Kaffee, Snacks und schöne Musik, Straßenmusik, ist gesorgt. Für interessante Begegnungen auch. Der Verein freut sich auf jeden Besucher. 18 bis 21 Uhr. Parkplatz direkt vor dem Alten Bahnhof. Adresse: Bernsaustraße 27, 42553 Velbert Neviges
NM 03.10.14
Achim Schläbitz Bilder in der SPD Galerie in Velbert
Wir freuen uns auf unsere nächste Ausstellung mit Bildern von
Achim Schläbitz in der Galerie SPD in Velbert. Kleiner Vorgeschmack: ZERBROCHEN. Acryl auf Leinwand, 100 x 140 cm. Die Ausstellung läuft bis zum 05. Dezember. Der Eintritt ist frei. Eröffnung: Sonntag, 9. November, 11.30 Uhr. Galerie SPD, Schloßstraße 2, 52551 Velbert. Es spricht: Dr. Karl Erb, Kunstverein BrachLand
NM 11.05.14
Verregnete, aber schöne Ehrenamtsmeile in Velbert
Sehr schöne Veranstaltung für den Kunstverein BrachLand eV in Velbert trotz Regen und Kälte von 10 Uhr bis Ende. Hochmotivierte Standbesatzung (Anna, Kerstin, Regina, Andreas, Gunther, Norbert), viele nette Besucher, gute Kontakte, gute Bilderverkäufe (Muttertag), keine Kindermalerei (dafür war es zu kalt und zu nass), aber heiße Getränke. Danke für den tollen Service an die Veranstalter - gute Besserung, Karl. Fotos gibts auf Facebook unter Kunstverein BrachLand.
NM 07.05.14
Kunstverein BrachLand auf der Ehrenamtsmeile in Velbert
BrachLand auf der Ehrenamtsmeile. In diesem Jahr wird die Ehrenamtsbörse mit dem Europafest thematisch verknüpft - also noch spannender. Samstag, 10. Mai 2014 von 10 bis 16 Uhr in der Velberter Fußgängerzone. Unser Stand befindet sich in der Friedrichstraße, Höhe Hausnummer 172, Stand 22. Es gibt Malangebote für Kinder und kleine Fingerzaubereien für Kinder von 0 bis etwa 5 mit Zauberin Anna vom Kunstverein BrachLand. Wird schön, weil das Wetter mitmacht.
NM 17.10.13
BrachLand-Ausstellung in Velbert: Jerzy Chartowski, Gemälde + Zeichnungen
Jerzy Chartowski wurde 1948 in Slupsk, Polen geboren. Er studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Danzig und Krakau und arbeitete von 1977 bis 1980 dort als Dozent. Seit 1974 zahlreiche Ausstellungen in Polen und im Ausland. Chartowski wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dreimal mit dem Preis für das Plakat des Jahres. Es folgten Ausstellungen und Projekte mit Günter Grass, André Heller, Joseph Beuys, Janusz Strobel, Lech Wieleba, Herman van Veen, u.a. Seine Werke befinden sich in privaten und staatlichen Sammlungen. Seit 1982 arbeitet er als freischaffender Künstler im Raum Düsseldorf.

Eröffnung: Sonntag, 3. November, 11.30 Uhr. Galerie SPD, Schloßstraße 2, 52551 Velbert.
Es spricht: Dr. Karl Erb, Kunstverein BrachLand

NM 26.09.13
BrachLand wird 10!
Das hätten sich die Gründungsmitglieder Frank Batik, Karl Erb, Gerd Fierus, Stefan Frings, Jutta Janthur, Norbert Molitor, Kerstin Pletzer und Dorothea Weiß-Gsänger 2004 nicht träumen lassen: Der Kunstverein BrachLand wird 10. Die Vorbereitung zur Ausstellung laufen ...
NM 22.09.13
Herzlichen Dank!
Herzlichen Dank an die Mitglieder des Kunstvereins; an die Annas und Norbert (Fotos); an Kerstin, Ingrid, Andreas, Gunther, Karl und Norbert (Aufbau); an unser Pavillon-Team Kerstin, Anna(s), Regina, Ingrid und Gunther; an Herrn Exner vom DRK für seine immer schnelle Hilfe; an die freundlichen Leute vom Fotoclub für die Beamer-Start-Hilfe und das tolle Studio; an alle Künstlerinnen und Künstler, Vereine, Einrichtungen und Organisationen, die mit uns das Nordstadtfest der Künste gestaltet haben; an die Band End of Bending; an das Nordstadtbüro; an die Stadt Velbert – und an den Gastgeber DRK mit Frau Exner mit ihren vielen Heferinnen und Helfern hinter den Kulissen. Und AN UNSERE GÄSTE. War schön.
NM 09.04.13
Nordstadtfest der Künste in Velbert
Der Kunstverein BrachLand organisiert mit dem DRK Velbert und dem Stadtteilmanagement der Nordstadt das erste Nordstadtfest der Künste: Samstag, 21. September (ein Tag vor der Wahl) von 15 Uhr bis Ende offen. Eine konzertierte Aktion von Kunst, Kultur und sozialem Engagement, mit Live-Musik, Performance, Medienkunst, Exponat-Präsentationen, Essen, Trinken, Tanzen ... Mit dabei sind Künstler, Kunstvereine und soziale Einrichtungen aus der niederbergischen Region, aus Berlin und Düsseldorf – und die Rock-Band End of Bending mit Songs von den 60ern bis heute.
Wo? Gelände des DRK in Velbert Mitte, Nordstraße
Eintritt? Frei – Getränke und Gegrilltes für kleines Geld

Das Aktionsfondsprojekt wird gefördert durch das Bund-
Länderprogramm Stadtumbau West / Velbert-Nordstadt

Samstag, 21.09.2013 ab 15 Uhr.
NM 09.10.12
Werke von Manfred Petrick / Spendenquittung
Liebe Käufer, liebe Mitglieder, liebe Freunde,
wir haben es gut gemeint, aber das Finanzamt macht nicht mit.

Unser Vorhaben, 2/3 des Kaufpreises an Ärzte ohne Grenzen gegen Spendenquittung weiterzuleiten, hat einen kleinen Dämpfer vom Finanzamt bekommen. Weder wir – als gemeinnütziger Verein – noch Ärzte ohne Grenzen dürfen in diesem Fall Spendenquittungen ausstellen, da es sich um Einnahmen aus Verkäufen handelt, auch wenn wir die Gelder weitergeben.

Das ist schade, aber nicht zu ändern.

Da wir die Einnahmen erst nach der Versteigerung Ende Oktober an Ärzte ohne Grenzen weiterleiten,machen wir unseren Käufern hiermit das Angebot die gekauften Bilder gegen Rückerstattung des Kaufpreises bis Ende Oktober 2012 zurückzugeben – oder den Verkauf ohne Spendenquittung zu akzeptieren.

Wir entschuldigen uns bei allen Käufern für Änderung der Bedingungen.
NM 20.08.12
Das Werk von Manfred Petrick in der Vorburg in Velbert Neviges
Der Kunstverein BrachLand e.V. lädt am Sonntag, den 16. September um 11 Uhr zur Eröffnung der Nachlass-Ausstellung des Essener Künstlers Manfred Petrick in die Vorburg Schloss Hardenberg (Zum Hardenberger Schloss 1, 42553 Velbert) ein.

Manfred Petrick, der im Juli 2010 starb, hinterließ ein umfangreiches Werk, wovon er den größten Teil dem Kunstverein BrachLand anvertraute mit der Bitte, die Werke zugunsten von „Ärzte ohne Grenzen“ zu veräußern. Das Oeuvre des Künstlers umfasst klein- und großformatige Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Gezeigt werden vor allem seine großflächigen Gemälde, die ein breites Spektrum freier und abstrakt-gegenständliche Motive umfassen. Daneben besteht aber auch die Möglichkeit Mappen mit Zeichnungen und Gemälden klein- oder mittelformatiger Größe zu betrachten.

Manfred Petrick wurde am 09. Oktober 1941 in Schleife (Oberlausitz) geboren. Unmittelbar nach dem Mauerbau im August 1961 gelang im die Flucht aus der DDR. Er arbeitet zunächst als Maurer in Essen bis er 1968 zufällig von flanierenden Kunstprofessoren bei der Ausübung seiner damaligen Freizeit-Passion, der Freiluftmalerei, entdeckt worden ist. Man bat ihn eine Mappe einzureichen. Es folgten zwei Jahre Studium der Malerei an der Essener Folkwangschule und anschließend ein fünfjähriges Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie; zuletzt als Meisterschüler von Professor Sackenheim.

Leider war ihm keine Karriere als freischaffender Künstler möglich, denn bald nach dem mit sehr gutem Erfolg abgeschlossenen Studium stellten sich gesundheitliche Probleme ein, die ihn an der Ausübung kontinuierlicher und zielgerichteter künstlerischer Arbeit hinderten. Fortan widmete er sich mit immer neuen Anläufen den unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksformen, Materialien und Themen. Er malte, zeichnete, töpferte, schuf Plastiken aus Draht, Holz, Stroh und Bitumen, wobei auffällt, dass er bei den meisten dieser Arbeiten bewusst naiv verfuhr. Will sagen: die Form- und Materialbeherrschung des akademisch ausgebildeten Künstlers verschmilzt im Werk mit der naiv-spontanen Ausdrucksgeste des künstlerisch ungeübten Kindes.

„Ich bin ein Kind geblieben“, bemerkte er gelegentlich mit Verweis auf sein Werk. Wohlgemerkt: das war die eine Komponente seines kreativen Schaffens, die andere der erfahrene Künstler, und so entfalten, beide im Werk vereint, nicht nur immer wieder das künstlerische Spiel mit Material, Form und Linie im unerschöpflichen Reigen der Themen und Motive, sondern fast möchte man sagen: deren Tanz, da doch das freie Tanzen als Ausdruckkunst sein künstlerisches Spätwerk wie nur wenig anderes je zuvor inspiriert hatte. Am Ende hinterließ er ein äußerst facettenreiches Lebenswerk.- Das Werk eines Künstlers, der, wenn man das mit einem Augenzwinkern durchgehen lässt, die Freiheit des Ausdruckstanzes in die bildende Kunst einführte, was sich besonders anhand der ausgestellten Mappen seines Tänzerinnen-Zyklus` nachvollziehen lässt.

Die Exponate können am Tag der Vernissage, während der Öffnungszeiten (die noch bekannt gegeben werden unter www.brachland.org) oder zum Versteigerungstermin am Sonntag, den 28. 10. um 15 Uhr käuflich erworben werden.
NM 08.09.12
Jürgen Busch: Seiten. BrachLand Ausstellung in der Galerie SPD, Velbert
Der Maler Jürgen Busch (43) aus Castrop-Rauxel) widmet sich seit einigen Jahren der Ölmalerei. Dabei geht es in
seinen Bildern immer um die Schönheit und die Hässlichkeit, das Gute und das Böse des Menschen, um Beschreibungen
und Seiten, die immer nahe beieinander liegen. Jürgen Busch legt sich auf keinen Malstil fest. Erst wenn das spätere Bild
erdacht ist, werden Duktus und Format festgelegt. Ein behutsames Herangehen, das Zeit und Anspruch erfordert ...
7.Oktober bis 3. November 2012
Vernissage: Sonntag, 7. Oktober 2012, 11.30 Uhr. Eintritt frei.
Galerie SPD, Schlossstraße 2, 42551 Velbert.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 - 14 Uhr – oder nach Vereinbarung
Telefon: 02051 490 290
NM 12.08.12
An den
Botschafter der
Russischen Föderation
Unter den Linden 63 - 65
10117 Berlin

Sehr geehrter Herr Botschafter,
im Namen des Vorstands und der Mitgieider unseres Kunstvereins protestiere ich gegen die Inhafierung der Mitglieder der Mädchen-Band Pussy Riot und fordere deren sofortige Freilassung. Ich fordere darüber hinaus die Regierung der Russischen Föderation auf, die Freiheit der Kunst zu respektieren und öffentlichen Protest gegen Staat und Regierung nicht unter Strafe zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Karl Erb; erster Vorsitzender
NM 21.07.12
Jacek Klimmer Ausstellung in Neviges
Noch bevor die Ausstellung mit Arbeiten von Jacek Klimmer morgen eröffnet wird, ist das erste Bild bereits verkauft. Aufbauteam Anna Vinci, Dr. Karl Erb, Jacek Klimmer und Norbert Molitor (hinter der Kamera) vom Kunstverein BrachLand mit Nikolaos Sitmalidis vom Alten Bahnhof in Neviges nach der Hängung. Ausstellungseröffnung Sonntag, 22. Juli, 11 Uhr.
NM 29.05.11
Jacek Klimmer im Alten Bahnhof in Neviges
Der Kunstverein BrachLand eV zeigt ab 22. Juli 2012 neue Arbeiten von Jacek Klimmer im Alten Bahnhof in Neviges. Um 11 Uhr eröffnet Dr. Karl Erb von BrachLand die Ausstellung mit neuen Schwarz-Weiss-Arbeiten aus dem Jahr 2012, die bisher kaum jemand zu Gesicht bekommen hat. Klimmer, seit 1980 in Velbert, arbeitet im Stil von Comic-Zeichnungen. Seine Fantasy-Motive erinnern an Sciencefiction und - neuerdings - an religiöse Vorbilder, die durch die neue Schwarz-Weiss-Technik noch klarer werden. Für die ehemalige und inzwischen renovierte Bahnhofshalle im Alte Bahnhof in Neviges ist es die erste Ausstellung überhaupt. Schöne Räume, Parkplätze vor der Tür, Biergarten nebenan ...
Sonntag, 22. Juli 11 Uhr.
NM 09.10.11
Hubert R. Born: Ausstellungseröffnung in Velbert
Wenn du vor einer leeren Leinwand stehst und kommst nicht weiter, male einen Punkt. Rauche eine Zigarette, danach gehts weiter, denn der Anfang ist ja gemacht ...
So erklärt Hubert R. Born seine Herangehensweise in Sachen Kunst. Born, gelernter Koch und seit 1996 Künstler, ist viel herumgekommen auf der Welt, was sich in seinen Bildern spiegelt. Eigentlich ist er, das sagt er selbst, 3 Maler: Von feinen, leichten Aquarellen über figürliche Motive auf größeren Formaten bis zur Abstraktion reicht sein Werk, das zur Zeit in der Galerie SPD in Velbert zu sehen ist. Die Seele seiner Bilder, so der Künstler, ist die Farbe. Noch bis 5. November 2010, Mo bis Fr 9 bis 14 Uhr.
NM 17.09.11
Aquarelle, Gouachen und Ölbilder von Hubert R. Born in Velbert
Die Galerie SPD in Velbert zeigt vom 9. Oktober bis zum
5. November 2011 Arbeiten von Hubert R. Born, 61.
Vernissage: Sonntag, 9. Oktober um 11.30 Uhr. Es spricht
Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand eV. Schlossstraße 2, 42551Velbert. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 - 14 Uhr
oder nach Vereinbarung unter Telefon: 02051 490 290
NM 02.09.11
5. Ehrenamtsbörse in Velbert mit BrachLand eV
Stefan Freitag, Bürgermeister der Stadt Velbert, eröffnet am
22. Oktober 2011 im Forum Niederberg um 11.30 Uhr die
5. Velberter Ehrenamtsbörse. Der Kunstverein BrachLand eV informiert auf einem eigenen Infostand über die Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung Ende 2004. Stand 41 auf der linken Seite, direkt vor der Bühne.
22. Oktober 2011 von 11 bis 17 Uhr, Forum Niederberg, Oststraße 20, 42551 Velbert. Eintritt frei.

NM 10.07.11
Kunst im Park
Gutes Wetter, viele Gäste, Musik, Tanz, Unterhaltung, schöne Bilder, Kaffee und Kuchen und so weiter - und eine hervor-ragende Organisation durch Frau Rübenhaus vom Velberter Künstlerbund. Das war Kunst im Park 2011, eine tolle Veranstaltung. Mit dabei von BrachLand: Ingrid Riedel,
Kerstin Pletzer, Norbert Molitor (obere Reihe), Zilly Ziech,
Dr. Karl Erb und Gunther Scheiff (hinter der Kamera).
NM 13.06.11
Kunst im Park, Sonntag, 10. Juli 2011, 11 bis 18 Uhr
Der Kunstverein BrachLand beteiligt sich erstmals mit einem eigenen Stand an der vom Velberter Künstlerbund in Szene gesetzte Freiluft-Ausstellung Kunst im Park im Herminghauspark Velbert. Um 11 gehts los - und es wird einiges geboten: Gemälde, Skulpturen, Kleinkunst, Aktionen, Musik - und sonniges, warmes Wetter, wie aus dem Bilderbuch :-) Der Eintritt ist frei. (Haupteingang: Cranachstraße / Ecke Günther-Weisenborn-Straße, 42459 Velbert.)
NM 28.04.11
Frank Frischkorn: Ausstellung in der Fachklinik Langenberg
Unter dem Titel Tanz der Tendenzen zeigt Frank Frischkorn aus Ratingen vom 10. Juni bis 11. August 2011 seine Arbeiten in der Fachklinik Langenberg in Velbert. Frischkorn, 49, beschäftigt sich seit 1993 mit einer Aquarelltechnik, die stark von der üblichen Technik abweicht. Er erhitzt Farben und trägt sie mit einer Pipette auf. So entstehen Strukturen und Formen, deren Gestaltung er nur bedingt absichtlich beeinflusst. Vielmehr lenkt er Tendenzen, die sich im Schaffensprozess ergeben. Er vergleicht diese Arbeitsweise mit der Écriture automatique der Surrealisten und begreift sein künstlerisches Arbeiten als einen zwischen ihm, dem Künstler, und dem Material stattfindenden Prozess.
Eröffnung: Freitag, 10.06.2011, 11.00 Uhr.
Öffnungszeiten: Mo - Fr von 15.00 - 17.30 Uhr
Sa, So und feiertags 14.00 - 17.00 Uhr.
NM 06.05.11
Kunstverein BrachLand, jetzt auch bei Facebook!
Seit einigen Tagen hat der Kunstverein BrachLand eine eigene Seite bei Facebook. Kann hier leider nicht verlinkt werden, weil die Software das nicht mitmacht, ist aber leicht zu finden. Einfach Kunstverein BrachLand Facebook bei Google eingeben und schon ist man da: Infos zu BrachLand, Ausstellungs-ankündigungen, allgemeine Infos zu interessanten Webseiten und natürlich die Möglichkeit Gefällt mir anzuklicken ...
NM 22.03.11
Jahresversammlung 2011 im Flux
Unsere Jahresversammlung 2011 findet am
Donnerstag, 28. April 2011 um 20 Uhr in der
Gaststätte Flux, Langenberger Straße 125,
42551 Velbert, statt.
Tagesordnung: - Jahresrückblick - Vorschau auf das Jahr 2011 - Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr - Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und dessen Entlastung - Verschiedenes
NM 10.03.11
BrachLand Spendenkonto
BrachLand eV finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Einnahmen durch Förderer, Verkauf von Kunstwerken und Reproduktionen, Einnahmen aus privaten und öffentlichen Aufträgen und in der Hauptsache durch Spenden. Je mehr Mittel uns zur Verfügung stehen, desto besser können wir unsere Vorhaben in Zukunft realisieren. Kurzum, wir sind auf Spenden, Ihre Spenden, dringend angewiesen.

Unser Spendenkonto bei der
Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert:

Kunstverein BrachLand eV
Konto 26 040 105
BLZ 334 500 00

Eine Spendenquittung senden wir Ihnen gerne zu.
NM 02.01.11
Neue Mitglieder
Der Kunstverein BrachLand freut sich über 2 neue Mitglieder. Ab sofort machen Andreas Hempler aus Wuppertal und Gunther Scheiff aus Essen mit.
NM 18.09.10
Jacek Klimmer in der SPD Galerie
Am Sonntag um 11.30 Uhr beginnt die große Ausstellung von Jacek Klimmer in der Velberter SPD-Galerie. Der Düsseldorfer zeigt Motive im Stil von Comic-Zeichnungen, die zum Teil nach seiner letzten Ausstellung im September 2009 entstanden sind. Spannend und hochinteressant , weil die Entwicklung des Malers erlebbar wird. Klimmer (hier nach der Hängung der Bilder) wurde 1970 in Lodz geboren und lebt seit 1990 in Deutschland. Galerie SPD, Schlossstraße 2, 42551 Velbert
NM 03.09.10
Neuer Vorstand gewählt
Der Kunstverein BrachLand eV hat einen neuen Vorstand gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Dr. Karl Erb, 1. Vorsitzender, und Kerstin Pletzer, Kassenwart. Ingrid Riedel ist neue Schriftführerin und Norbert Molitor 2. Vorsitzender. Als neues Mitglied wurde Anna Schwartz aus Wuppertal begrüßt. Die Wahl fand am 2. September in Velbert statt.

Außerdem hat sich die Postadresse von BrachLand eV geändert:
Geschäftsstelle BrachLand eV, Kirchplatz 11, 42553 Velbert
NM 07.06.10
Bilder von Jacek Klimmer in der SPD-Galerie Velbert
Jacek Klimmer aus Düsseldorf hat endlich seine große Einzelausstellung in Velbert. Klimmer, der dem Kunstverein BrachLand seit Jahren verbunden ist, hat die Zeit seit seiner letzen Ausstellung genutzt und die Serie seiner mythisch-surrealen Malerei im Comic-Stil fortgesetzt. 19. September bis 22. Oktober 2010, Galerie SPD, Schlossstraße 2, 42551 Velbert. Mo - Fr 9 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Vernissage: Sonntag, 19. September 2010, 11.30 Uhr.
NM 11.03.10
Dorothea Weiß-Gsänger ist tot
Dorothea Weiß-Gsänger, 2. Vorsitzende und Gründungsmitglied des Kunstverein BrachLand eV, ist gestern im Beisein Ihrer Familie, Freunde, Mitgliedern des Kunstvereins und Ihres Lebenspartners friedlich im Krankenhaus gestorben. Sie hat sehr lange unter ihrer schweren - und zuletzt nicht mehr heilbaren - Krankheit gelitten und bis zuletzt tapfer gekämpft.
Sie war ein sehr besonderer Mensch.
NM / 21.09.09
3. November bis 29. Dezember 2009:
MenschenRechte! Ausstellung im Forum Niederberg, Velbert
Am Dienstag, 3. November 2009, eröffnet der Kunstverein BrachLand anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Maueröffnung um 19.30 Uhr die Ausstellung MenschenRechte!, Kunst und Menschenrecht im Widerstand. Gezeigt werden Werke der Berliner Künstlerin Annemirl Bauer und Dokumente der Überwachung des Velberter Bürgers Jens-Uwe Böttcher durch die Staatssicherheitsbehörde der DDR. Es spricht Dr. Karl Erb, Kunstverein BrachLand.

Auf der Gedenkveranstaltung am Montag, 9. November 2009, im Kleinen Saal des Forum Niederberg laden Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand, Amrei Bauer (Tochter der Künstlerin Annemirl Bauer) und Jens-Uwe Böttcher aus Velbert die Besucher zum Gespräch ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.


Annemirl Bauer (1939 – 1989) lebte und arbeitete als bildende Künstlerin in Berlin (DDR). Ihr umfangreiches Werk ist von ungewöhnlicher Authentizität, Widerständigkeit und Zivilcourage geprägt. Ihre Eingabe 1984, in der Annemirl Bauer das Recht auf „ungehinderte Ausreise mit Wiederkehr“ für alle DDR-Bürger als Menschenrecht einforderte, hatte ein lanciertes Disziplinarverfahren der Staatssicherheit und somit den Ausschluss aus dem Künstlerverband zur Folge, der einem Berufsverbot gleich kam. Vergeblich versuchte die Staatssicherheit ihre „gesellschaftliche Disziplinierung“ zu erzwingen.
Im innerdeutschen Kunst-Dialog ist bislang nur wenig über die Widerständigkeit von Künstlerinnen bekannt, die im Ostteil Berlins ihre Stimme gegen das DDR-Regime erhoben haben und in die Fänge der Staatssicherheit geraten sind. In Zeiten der Gesichtslosigkeit ein Gesicht zu wahren, so ließe sich das künstlerische Anliegen der Malerin Annemirl Bauer umschreiben.“ Annemirl Bauer setzte den Doktrin des kollektiven „Wir“ ein die Scheinheiligkeit entlarvendes „Ich“ entgegen. Erst seit einigen Jahren wird Annemirl Bauer allmählich über
Berlin hinaus bekannt und dies vor allem Dank der engagierten Betreuung des künstlerischen Nachlasses durch die Tochter. – Ein Teil der Werke erwarb 2007 das Museum für Junge Kunst in Frankfurt (Oder); die anderen Arbeiten befinden sich im Nachlassarchiv von Amrei Bauer. Im Sommer 1989, drei Monate vor dem Mauerfall, starb Annemirl Bauer 50-jährig in Berlin.

Jens-Uwe Böttcher, geboren 1968 in Dresden, lebt seit Ende 1992 mit seiner Familie in Velbert. Von 1987 bis zum Mauerfall geriet er ins Visier der DDR-Behörde für Staatssicherheit wegen eines Ausreiseantrags und der Verweigerung des Kriegsdienstesin der NVA (Nationale Volksarmee der DDR). Bereits als Schüler bekamen er und seine Familie den Druck der Diktatur zu spüren, weil er einen Aufnäher der DDR-Friedensbewegung mit dem seinerzeit berühmten Slogan „Schwerter zu Pflugscharen“ auf dem Ärmel seiner Jacke trug.


NN / 24.08.09
4. Ehrenamtsbörse im Forum Niederberg, Samstag, 24. Oktober 2009
Stefan Freitag, Bürgermeister der Stadt Velbert, eröffnet gemeinsam mit Frau Ulrike Sommer vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, am 24. Oktober 2009 die 4. Velberter Ehrenamtsbörse im Forum Niederberg. Der Kunstverein BrachLand eV informiert auf einem eigenen Infostand über die Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung Ende 2004 und ermöglicht einen Überblick auf die wichtigsten Projekte des Vereins in diesem Jahr.
Forum Niederberg, Oststraße 20, 42551 Velbert, 11.00 bis 18.00 Uhr.
NM / 25.08.09
5. bis 11. Oktober: Klimmer, Barleben, Sommerey und Holthausen in Mettmann
Der Kunstverein BrachLand und der SKFM-Mettmannn veranstalten anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit eine Kunstausstellung in den Räumen des Sozialpsychiatrischen Zentrums in Mettmann. Gezeigt werden Werke von Jacek Klimmer (mythisch-surreale Motive im Comic-Stil), Hartmut Barleben (Skulpturen zu archaisch inspirierten Motiven aus Natur und bäuerlichem Leben), Udo Sommerey (freie Malerei und digitale Kunst) und Bernt Holthausen (Malerei im Stil des abstrakten Expressionismus` und informeller Kunst).
Eröffnung: Mo, 5. Oktober 15 Uhr in den Räumen des Sozialpsychiatrischen Zentrums, Neanderstraße 68-72, 40822 Mettmann (Telefon 02104 1419-143).
Die Ausstellung ist bis zum 11. Oktober täglich von 17 bis 19 Uhr geöffnet.
NM 03.08.09
Personalwechsel: Jutta Janthur verlässt den Vorstand
Gründungsmitglied Jutta Janthur hat das Amt der Schriftführerin aufgrund ihrer beruflichen Verpflichtungen auf eigenen Wunsch niedergelegt, steht aber dem Verein weiterhin als Mitglied mit Rat und Tat zur Verfügung. Der Kunstverein BrachLand bedankt sich an dieser Stelle für ihr hohes Engagement in der schwierigen Aufbauphase des Vereins und wünscht Frau Janthur, die sich in Zukunft ganz auf ihre beruflichen Herausforderungen konzentrieren will, alles erdenklich Gute. Zum Schriftführer wurde Norbert Molitor gewählt.
NM / 26.04.09
Drei Künstler, drei Wege: Gemalte Lebenszeiten
Vom 26. April bis 8. September 2009 zeigt die Kirchengemeinde Langenberg in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein BrachLand Arbeiten von Sabine Reimann, Jacek Klimmer und Manfred Petrick. Die spannende Ausstellung ist montags und dienstags von 15.00 bis 18.00 Uhr und sonntags nach den Gottesdiensten geöffnet. Gemeindehaus Eichenkreuzhöhe, Velbert Langenberg, Hopscheider Weg 33, Telefon 02052 2358, Frau Lübcke.
Bildausschnitt: Manfred Petrick

NM / 08.12.08
Die Waz zur Ausstellung AugenBlicke im Forum Niederberg
Kannst Du auch Farbe?, wurde Peter Woelck, Diplom-Fotograf, bei einem seiner ersten Bewerbungsgespräche gefragt: Zwar hatte ich von Farbe keine Ahnung, habe es aber einfach gemacht. Es klappte und Peter Woelcks Fotografien gingen um die Welt. Doch als Künstler sieht er schwarz-weiß, oder besser gesagt grau. Jeder hat nun einmal einen eigenen Blickwinkel. Und die Bilder, das bin eben ich. Seine Fotografien, das sind Situationsaufnahmen aus dem Leben, nicht gestellt, nicht bearbeitet; einfach nur echt.

Peter Woelcks Bilder fangen den Moment ein, halten ihn dauerhaft fest und transponieren auch noch Jahrzehnte später eine ganz besondere Emotion. Kunst ist eben nicht vergänglich. Egal ob es der berühmte Müllmann nach der Schicht, aufgenommen 1974 in Lepizig, oder die Bilder von der Love-Parade oder vom Christopher Street Day 2002 sind: Die Motive sind und bleiben authentisch und lebendig. Vielleicht gerade, weil es Peter Woelck trotz seines Bekanntheitsgrades auch geblieben ist: Eigentlich bin ich schüchtern und manchmal werde ich grün und blau, wenn ich Leute ansprechen muss. Auf der anderen Seite macht es mir aber nichts aus, vor hunderten von Menschen zu reden. Mit unterschiedlichsten Herangehensweisen sind die Motive seiner Bilder entstanden. Peter Woelck vergleicht die Love-Parade mit dem Christopher Street Day (CSD): Bei der Loveparade war ich betrunken und wurde von den Menschen schlichtweg gefeiert. Vielleicht, weil ich so aussehe wie Ozzy Osbourne. Beim CSD war ich stocknüchtern - trotz der unterschiedlichen Situationen haben die Bilder einen gleichen Stil Peter Woelcks Werke tragen allesamt die gleiche Handschrift, auch wenn sie unterschiedlichste Einblicke, teils auch in sein Privatleben, gewähren.

Bei der Ausstellungseröffnung Augenblicke, organisiert vom Kunstverein Brachland, gibt es jedoch nicht nur klassische Fotografien von Peter Woelck zu sehen und zu kaufen, sondern auch Fotos von Dal-Lae Jin und Connie Lehmann. Mit diesen beiden Künstlern ist der Stilmix geglückt und somit auch das Experiment des Kunstvereins, erstmals eine Fotoausstellung ins Leben zu rufen. Ein Mikrokosmos der Bandbreite, so nennt es Dr. Karl Erb von Brachland, zeigt, dass es keine Eindeutigkeiten gibt.

Insbesondere die verfremdeten Bilder von Dal-Lae Jin beweisen: Es gibt viele Welten. Die gebürtige Koreanerin setzt sich mit dem Thema Spiegelungen auseinander. Ihre Fotos haben einen spirituellen Anspruch. Durch die Verfremdung erhält der Betrachter einen neuen Blickwinkel auf scheinbar alltägliche Dinge.

Die Verfremdung ist auch bei Cornelia Lehmann ein großes Thema. Die bekannte Fotojournalistin entrückt den Kontext ihrer Bilder. So gibt es statt Menschen nur ihre Schatten zu sehen. Der Anspruch, wer auf diesem Bild gezeigt wird, wird nicht erfüllt. Augenblicke eröffnet dem Besucher mehr, als nur einen Moment des Betrachtens. Die Ausstellung zeigt das Leben - aus unterschiedlichsten Blickwinkeln und in der Einfachheit doch so bemerkenswert. Einfachheit doch so bemerkenswert.

NM / 04.11.08
Dal-Lae Jin, Connie Lehmann und Peter Woelck in Velbert: AugenBlicke!
Zum erstem Mal widmet der Kunstverein BrachLand aus Velbert seine große Jahresausstellung der Fotografie. Die Ausstellung im Forum Niederberg in Velbert zeigt vom 7. Dezember 2008 bis 30. Januar 2009 Arbeiten von Dal-Lae Jin, Connie Lehmann (beide aus Düsseldorf) und Peter Woelck (Foto) aus Berlin. Zur Eröffnung der Ausstellung, am Sonntag, dem 7. Dezember um 11.00 Uhr, werden die Künstler anwesend sein. Es spricht
Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand.

Unterstützt wird die Ausstellung vom Kultur- und Veranstaltungsbetrieb Velbert.
Forum Niederberg, Oststraße 20, 42551 Velbert. Der Eintritt ist frei.

Da-Lae Jin, geboren in Dae-Gu (Korea), lebt seit 1997 in Deutschland. Nach dem Studium der chinesischen Literatur an der National-Universität in ihrer Heimatstadt wandte sie sich der bildenden Kunst zu. Sie nahm an einem Bildhauerlehrgang in Pietrasanta (Toskana) teil und wechselte anschließend als freie Studentin an die Kunstakademie in Lüttich. Dort entdeckte sie die Fotografie. Ihre Themen sind verborgene Welten, die sich an der fotografisch abgelichteten Oberfläche der Objekte spiegeln oder vage andeuten. Für ihre spirituelle Sicht der Dinge wählte Da-Lae Jin nach anfänglichen Versuchen in schwarz-weiß die Farbfotografie, um alle Optionen des Lichts zu nutzen. Mit experimentellen Belichtungstechniken überschreitet sie die Grenzen von Fotografie, Grafik und Malere. Da-Lae Jin lebt in Düsseldorf.

Cornelia Lehmann, geboren in Rees, ist von Beruf Fotografin. Sie lebt in Düsseldorf, wo sie freiberuflich als Fotojournalistin und Werbefotografin tätig war. Sie schoss Fotos im In- und Ausland für unterschiedliche überregionale Zeitungen und Zeitschriften, wie z. B. den Focus und die Welt am Sonntag. Schwerpunkt ihrer Berufstätigkeit und damit der von ihr gewählten fotografischen Disziplin waren Dokumentation und journalistische Reportage. Das bezeugen auch ihre kunstfotografischen Arbeiten, die in gewisser weise eine Verfremdung journalistisch-dokumentarischer Fotografie darstellen. Sie zeigen Schatten von Menschen im flüchtigen Augenblick. Teils irritierende, teils schockierende Fragmente, Alltagsspuren und Spuren von Gewalt werden gezeigt. Die Frage nach der Identität der Person aber liegt jenseits des Bildes, das bei aller Präzision und motivischer Originalität die Antwort verweigert.

Peter Woelck, in Berlin (DDR) geboren, studierte von 1972 bis 1977 Fotografie in Leipzig. Nach Abschluss des Studiums war er als freischaffender Fotograf für Zeitschriften, Verlage und verschiedene Großbetriebe in der DDR tätig; nach der Wende beim BURDA-Verlag, danach als TV- Kameramann und zuletzt als Bildjournalist mit dem Schwerpunkt sozialkritischer Reportagefotografie. Es gibt kaum ein fotografisches Gebiet zwischen Landschafts- und Gebäudefotografie, Porträt und Reportage, auf dem er nicht wahrhaft meisterliche Arbeiten vorweisen kann. Ganz außerordentlich ist aber seine Sicht auf Menschen im kurzen Augenblick außergewöhnlicher Alltagsszenen oder auf vielleicht sogar alles sagender Posen. Peter Woelck lebt heute in Berlin Mitte. Er hatte zahlreiche Ausstellungen in angesehenen Galerien im In- und Ausland.
NM / 27.10.08
David Dunic-Ausstellung eröffnet
Eigentlich müsste David Dunic aus Düsseldorf jeden Tag anwesend sein - und den Besuchern der außergewöhnlich schönen Ausstellung in den Räumen der SPD seine Kunst und die Kunst im Allgemeinen erklären, weil er das Reden und das Malen und das Beantworten von Fragen zu seinen Bildern gleichermaßen beherrscht. Der sympathische Maler aus Düsseldorf wechselt die Themen und Richtungen nach Lust und Laune - und malt mit Lust (!) der Malerei zuliebe, die er liebt, was man sehen kann. Seine Bilder erzählen Geschichten, die jeder Besucher für sich deuten kann, und wenn man sich ein wenig auskennt, freut man sich über gelungene Anspielungen und Zitate. Von David Dunic, da sind sich die Besucher der Eröffnung sicher, wird man noch hören. Der Maler muss endlich bekannt werden.
Galerie SPD, Schlossstraße 2, 42551 Velbert.
Mo - Fr 9 bis 14 Uhr.
NM / 09.10.08
David Dunic in der SPD-Galerie in Velbert
Vom 26. Oktober bis 21. November zeigt der Kunstverein BrachLand Arbeiten des Düsseldorfer Künstlers David Dunic in der SPD-Galerie in Velbert. Der gelernte Zierpflanzenbauer und Schüler von Markus Lüpertz (Kunstakademie Düsseldorf) zeigt einen Auszug seiner spannenden Malerei, die seit dem Jahr 2006 in seinem Wohnatelier entstanden ist.
Galerie SPD, Schlossstraße 2, 42551 Velbert. Eröffnung: Sonntag, 26. Oktober 11.30 Uhr.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9 bis 14 Uhr.

26.07.08 / NM
Ausstellung: BrachLand trifft MALzeitler im Velberter Rathaus
Das Rathaus Velbert wird zum Museum: Der 2004 in Velbert Neviges gegründete Kunstverein BrachLand fördert Außenseiterkunst und bringt sie an die Öffentlichkeit.
Das Malatelier der MALzeitler des Diakoniewerks Duisburg GmbH, Fachbereich Sozialpsychiatrie, hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Begegnungs-, Lehr- und Veranstaltungsort entwickelt. Die Ausstellung »BrachLand trifft MALzeitler« zeigt Werke von Katharina Bindl, Annegret Hilgert, Bernd Liefländer, Peter Thoms, Carsten Wiegel, Udo Sommerey und Bernd Holthausen.

Eröffnung: Samstag, 23. August 2008, 14 Uhr, einführende Worte von Dr. Karl Erb, BrachLand.
Montags 8.00-16.00 Uhr, dienstags und mittwochs 8.00-15.00 Uhr, donnerstags 8.00-18.00 Uhr, freitags 8.00-12.00 Uhr. Eintritt frei.
26.07.08 / NM
Gemeinschaftsausstellung des Kunstverein BrachLand
Von Sonntag, 7. Dezember bis Ende Dezember 2008 zeigt der Velberter Kunstverein BrachLand eV Werke der seit seiner Gründung 2004 geförderten Künstlerinnen und Künstler im Forum Niederberg, Velbert.

Eröffnung: Sonntag, 7. Dezember 2008, 11.00 Uhr.
Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand führt die Besucher durch 4 Jahre Außenseiterkunst in Velbert. Der Eintritt ist frei.
15.04.08 / NM
Wir hatten ihn Sonntag noch in einer Ausstellung erwartet...
Hartmut Barleben ist tot. Er starb vergangenen Freitag überraschend in seiner Velberter Wohnung. Der hoch geschätzte Barleben war ein herausragender Künstler, der durch unseren kleinen Kunstverein die Aufmerksamkeit erfahren konnte, auf die er lange gewartet hatte. Seine Werke begeisterten uns und die Besucher mehreren BrachLand-Ausstellungen. Zuletzt waren es die Plastiken aus seiner KYRILL-Serie in der Ausstellung SCHLÜSSELPUNKTE im Finanzamt Velbert. Unvergessen sein Werk XXL, das auf dieser Seite im November 2007 vorgestellt wurde - und von vielen Besuchern als praktisches Sitzmöbel genutzt wurde. Hartmut Barleben freute sich darüber. Er war ein feiner Mensch, den wir alle in unser Herz geschlossen hatten. Barleben in einem Gespräch mit Kerstin Pletzer 2006: »...und man möchte ja eigentlich als Mensch immer ein gutes Echo haben, davon bin ich auch immer sehr abhängig. „Gutes voneinander reden und alles zum Besten kehren“, wie es schon in der Bibel steht, das ist mein Anliegen insgesamt.«

20.01.08 / NM
80 x 80, Bilder von Dorothea Weiß
Die 2. Vorsitzende des Kunstvereins BrachLand eV steht vor ihrer ersten Ausstellung in Velbert. Die gebürtige Siegerländerin (und danach Hamburgerin) lebt seit 6 Jahren in Neviges - und fand über figurative Themen (zuletzt waren es Indianer, Bleistifte und Teppiche) zu ihrem farben- und stimmungsvollen Thema, hinter dem mehr steht, als man auf den ersten Blick vermutet. Titel wie Mümmmelmannsberg, Halali und 6241 Farben mit Deutschlandflagge versprechen einige Entdeckungen.

Eröffnung: Sonntag, 10. Februar 2008, 11.00 Uhr.
Vorburg Schloss Hardenberg, 42553 Velbert. (Foto: 100 Farben auf 10 x 10 cm)
NM / 09.12.07
Bin ich bereit für die Kunst?
Unter diesem Titel veröffentlicht Gerd Fierus vom Kunstverein BrachLand eV einen lesenswerten Artikel auf seinem Blog http://musiklabor-netzwerk.blogspot.com/ zur Eröffnung der Ausstellung SchlüsselPunkte im Finanzamt Velbert.
Fierus, Gründungsmitglied des Kunstvereins und enger Förderer des Künstlers Hartmut Barleben, zitiert den Mitaussteller und Kunstsammler Dr. Demirel aus Wuppertal: »Es gibt nichts Unkünstlisches, nichts Geringwertiges, sondern ein großes kreatives Potential, das darauf wartet, entdeckt zu werden.«

Die sehenswerte Ausstellung zeigt neben einem spannenden Ausschnitt aus der Sammlung Demirel Werke der Kunstgruppe Unart und des offenen Ateliers der Diakonie Aprath.
Der Kunstverein BrachLand präsentiert die neuesten Arbeiten des Velberters Hartmut Barleben und Gerd Symolkas »Steuersünder« (Foto).

Geöffnet: montags bis freitags im großen Sitzungssaal und in der Kantine des Finanzamtes Velbert. Der Eintritt ist kostenlos. Bis 18. Januar 2008.
17.11.07 / NM
SchlüsselPunkte: Alexandra Huber aus der Sammlung Demirel, Wuppertal
Alexandra Hubers Bilder bestehen meist aus Figuren bzw. Figurengruppen. Sie geben Alltagseindrücke und Stimmungen wieder mit einer kindlich anmutenden Strichführung und Vereinfachung. Sie sind oft mit witzigen Aphorismen und Sprachspielen kombiniert.
Huber lebt seit 1992 in München und hat in zahlreichen Einzel- und Gruppen- ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen.
(Bild: Ausschnitt)
15.11.07 / NM
SchlüsselPunkte, Kunst im Finanzamt, 8.12.2007 - 18.1.2008
Zur Eröffnung der großen Kunstausstellung am Samstag,
8. Dezember 2007, 11 Uhr, laden wir Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde herzlich ein. Finanzamt Velbert, Nedderstraße 38, 42549 Velbert
Bergische Diakonie Aprath - Das Offene Atelier
Kunstverein BrachLand eV
Sammlung Demirel, Wuppertal
Unart e.V.
26.08.07 / NM
Tag der Behinderten in Velbert
Kuchen, Kaffee und feine Bilder für die Großen - und der traditionelle Malwettbewerb für die Kleinen war das unübersehbare Angebot des Kunstverein BrachLand Info-Standes am Tag der Behinderten mitten in der Velberter Innenstadt, bei dem allerbestes Sommerwetter hervorragend mitspielte. Trotz einer größeren Gegenveranstaltung im benachbarten Essen eine sehr gut besuchte Veranstaltung, die dem Kunstverein viele neue Kontakte ermöglichte...
(Foto: Kerstin Pletzer)
21.08.07 / NM
Tag der Behinderten in Velbert
Der Kunstverein BrachLand eV beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem eigenen Infostand an der Woche der Behinderten in Velbert.
Samstag, 25.8.2007, ab 10 Uhr, Fußgängerzone Velbert vor der Sparkasse.
04.06.07 / NM
Ellen Wiederstein in der WAZ zur aktuellen BrachLand Ausstellung
mit Werken von Gabriele Wiel in der Sparkasse Velbert
Ich lasse mich zwar nicht persönlich blicken, aber meine Bilder lassen sich sehen. So erklärt die Düsseldorfer Künstlerin Gabriele Wiel, dass sie eine Auswahl ihrer Werke (noch bis zum 8. Juni) in der Sparkassen-Hauptstelle zeigt, selbst aber ungesehen bleiben will. Sie hat ihre Gründe. Gründe, die der Velberter Kunstverein BrachLand kennt und nachvollziehen kann. Denn BrachLand engagiert sich für künstlerische Außenseiter, deren Begabung ohne engagierte Förderung unentdeckt bliebe. Der Verein baut Brücken zwischen ihnen, die wegen psychischer und sozialer Probleme der Förderung bedürfen und der etablierten Kunst durch Ausstellungen und Verkauf ihrer Werke, Vermittlung von privaten oder öffentlichen Aufträgen, Kontaktvermittlung zu künstlerischen Bildungseinrichtungen, Ateliers, Galerien und Museen. So beschreibt der derzeit 17 Mitglieder starke Verein seine Ausrichtung.

Gabriele Wiel ist eine von vielen Künstler/innen, die über BrachLand den Weg in die Öffentlichkeit suchen und finden, aber selbst nicht draußen vor Ort auftreten müssen. Eine von vielen, die unter einer psychische Erkrankung leiden und die Kunst als Medium nutzen, um sich auszudrücken, auszuleben, aus dem Aus herauszukommen.

Es ist unglaublich, was diese Menschen zu schaffen in der Lage sind, weiß der Vereinsvorsitzende Dr. Karl Erb, promovierter Philosoph und Sozialwissenschaftler, aus Erfahrung. Ob Bilder oder Skulpturen, die Außenseiter-Kunst gibt ungeheuer viel her, so Erb. Für den Künstler als auch für den Betrachter. So hält Gabriele Wiel ein interessantes, sehenswertes Spektrum an Kreidekunst-Bildern vor, die in ihrer Art ein wenig an Keith Haring erinnern. Aber nur ein wenig, denn die 37 Jahre alt Künstlerin hat ihren eigenen Stil entwickelt. Sie titelt mit Namen wie Der Traum, Irre Kontinente, Katzenmenschen, Chaotisches Ich oder Sehendes Herz und gibt diesen Namen sichtbare und nachvollziehbare Inhalte. Sie ist auch bereit, das ein oder andere Bild zu verkaufen, niemals aber das ,Tanzende Paar, so Erb. Nun, sie wird ihre Gründe haben. Die Künstlerin selbst sagt schlicht: Eine Erkrankung kann auch schöne Seiten haben.

BrachLand versteht sich als Sprachrohr der psychisch Kranken und hebt sie mittels ihrer Kunst in die Öffentlichkeit, lässt sie so am normalen, alltäglichen Leben teilhaben. Deshalb sind wir in diesem Jahr auch wieder mit Aktionen präsent, so Karl Erb. Etwa am 25. August beim Velberter Tag der Behinderten. Das Motto: Ich mag mich! Und BrachLand bietet eine Kunstaktion von und mit Kindern. Ebenfalls in diesem Sommer ist eine Ausstellung in der SPD-Galerie im Willy-Brandt-Zentrum an der Schlossstraße vorgesehen. Und im Dezember soll eine Gemeinschaftsausstellung mit dem Essener Verein Unart, der eine ähnliche Ausrichtung wie BrachLand hat, und mit Werken aus der Privatsammlung Demirel im Velberter Finanzamt gezeigt werden. Wie BrachLand zu seinen Künstlern kommt? Ganz einfach, so Karl Erb. BrachLand macht Werbung und die Künstler melden sich. (Foto WAZ)
13.04.07 / NM
Kreidekunst und mehr... von Gabriele Wiel in der Sparkasse Velbert
Vom 29. Mai bis 8. Juni 2007 zeigt Gabriele Wiel in den
Räumen der Sparkasse HRV in Velbert ihre außergewöhnlichen Kreidekunst-Werke, die durch Spontaneität und lebhafte Farbigkeit beeindrucken.
Sparkasse Hilden Ratingen Velbert
Friedrichstr. 181, 42551 Velbert

Foto links: Katzenmenschen von Gabriele Wiel, 40 x 60 cm
04.03.07 / NM
Der bunte Vogel und das Monster. Vernissage im Kamillushaus, Essen
Der bunte Vogel wurde Anfang 2005 als Kunstprojekt mit psychisch und suchtkranken Menschen von Frieder Lerch ins Leben gerufen. 2005 kam das Monster als Ergänzung und Fortsetzung des Projektes hinzu. Die aus einfachen Materialien erstellten Skulpturen können ab Freitag besichtigt werden:
Fachklinik Kamillushaus, Heidhauser Straße 273, 45239 Essen,
9. März 2007, 11 bis 13 Uhr, Großer Saal.
Foto: Gerd Fierus
05.12.06 /NM
Die Journalistin Mareike Müller schreibt in der heutigen Ausgabe der WAZ ausführlich über die Ausstellung DAS INFORMELLE QUARTETT (Ausgabe Velbert)
Informelle Malerei - diese, so sagt Dr. Karl Erb vom Verein BrachLand e:V., sei die Antwort des deformierten Individuums auf die Hoffnungslosigkeit eines zerrütteten Lebens gewesen, und entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Beim INFORMELLEN QUARTETT ist der Name Programm.
Die Arbeiten der vier Künstler, die bis zum 4. März 2007 in der Mehrzweckhalle der Fachklinik Langenberg zu sehen sein werden, betitelten keines ihrer Werke. Fragen Sie nicht nach der Bedeutung der Bilder, stellen Sie sich lieber vor, Sie seien ein Perlentaucher, so lautete der Tipp von Erb für die Besucher: Abtauchen und eintauchen in eine Welt voll Farben und Formen, Spielen mit Blickwinkeln, denn die Werke sind wie Menschen. Sie verändern sich immer aufs Neue und geben erst nach und nach ihre Geheimnisse preis, stellen sich im Ganzen anders dar als im Detail.
Wie die Bilder von Michael Stöckhert. Von Weitem bestechen die Leinwandarbeiten durch ihre patchworkartig angelegte Farbenpracht, von Nahem entfaltet jedes Quadrat seine eigene Struktur und Schönheit. Ich experimentiere mit Farben und Techniken, sagt der in Düsseldorf lebende Künstler, der ebenso wie seine informellen Kollegen Michael Hein und Udo Sommerey Autodidakt ist. Der Velberter Sommerey kam über die Graffitti-Kunst zum Malen, entschied sich aber nicht für die kahle Beton-, sondern die weiße Leinwand. Erst Bernd Holthausen hat mir die klassischen Arbeitsweisen näher gebracht. Vorher waren mir Namen wie zum Beispiel der von Jackson Pollock kein Begriff, sagt Sommerey.
Holthausen war Schüler von Joseph Beuys, während er an der Düsseldorfer Kunstakademie studierte. Die Arbeiten des Wülfrathers selbst sind düsterer, ähneln am ehesten den Pollocks, sind aufgrund der gedeckten Farben aber nicht weniger bewegend: Holthausen hat Klasse. Seine Bilder beeindrucken mich durch Farbe, Form und Kraft, so Lothar Sonnenberg, Besucher der Vernissage. Er bleibt vor einem Bild mit Klecksen, sich verschlingenden und verlaufenden erdbraunen, -roten und rauchgelben Farben stehen. Betrachtete es so, dass seine Nasenspitze fast die Leinwand berührt, entfernt sich dann ein Stück. Er hat was drauf!
Auch Michael Hein lässt die Bilder sich selbst erzählen. Wie aus dem Handgelenk wirkten seine Arbeiten, sagt Udo Sommerey mit einem bewundernden Unterton in der Stimme. Jedes Chaos schafft sich seine Ordnung selbst, sagt der Düsseldorfer Künstler selbst nur dazu. Wie bei dem Bild, das rechts hinten in der Ecke der Halle hängt und im Vergleich zu seinen anderen, farblich kraftprotzenden Bildern, in zurückhaltenden Lila- und Grün-Tönen vergleichsweise Leise auftritt. Während ich daran arbeitete, dachte ich über die Beziehung zwischen Mann und Frau nach, er lächelt, während er sich erinnert; denn während einer Ausstellung sah ein Betrachter genau das in seinem Werk.
An einem seiner Namensschilder neben einem Bild hing bereits vor Ende der Vernissage ein leuchtend roter Punkt: Verkauft! Chefarzt Dr. Thomas Reinert hatte das blau-rote Bild, dessen willkürlich verlaufende Farben einen quallenartigen Totenkopf formen, für die Klinik ergattert.

03.12.06 / NM
Eröffnungsrede von Dr. Karl Erb, Kunstverein BrachLand, in der Fachklinik Langenberg
Sehr geerehrte Damen und Herren,
denjenigen von Ihnen, die bei der Kenntnisnahme des Mottos unserer Ausstellung. „Das informelle Quartett“ den Assoziationen freien Lauf ließen, fiel wahrscheinlich sofort Das Literarische Quartett ein – die einst berühmte Literaturkritikerrunde um Marcel Reich-Ranicki. Vom Zufall abgesehen, dass wir die Werke von vier Künstlern präsentieren, will ich im Folgenden die nicht zufällige Gedankenverknüpfung von Kunst und Kritik ein wenig genauer betrachten, auch wenn dieses kritische Motiv nicht bei der Wahl des Ausstellungsmottos Pate stand, sondern vielmehr die Absicht dem Kind einen ansprechenden Namen zu geben. Kunst, nicht nur die Kunst, wie wir sie hier präsentieren, ist, wie mir scheint, von Hause aus Kritik, denn sie überschreitet die Grenzen unserer Seh- und Denkgewohnheiten. Aus diesem Grund darf die Kunst nicht nur, sondern muß sie verrückt sein. Sie kann um ihrer Authentizität willen sich nicht in eingeschliffenen Bahnen bewegen. Kunst kann, mit anderen Worten, nicht von außen an sie herangetragene Maßstäbe und Gesetze beachten.- Sie orientiert sich ohne jede Einschräkung am Eigensinn selbstgegebener Maßstäbe und ist im Sinne dieser radikalen Autonomie verrückt, jenseits alles Gewohnten. Ihrem künstlerischen Anspruch nach bezeugen dies die hier präsentierten Bilder. Der eigensinnig individuelle Ausdruck kennt keinen äußeren Maßstab, wenngleich sie im kunstgeschichtlichen Kontext, worauf ich noch kurz zu sprechen kommen werde, nicht vorbildlos sind.Die Bilder üben Kritik, sofern Kritik üben bedeutet, bis an die Grenze einer Sache heranzugehen. Und eine Grenze erkennen , so sagte einst der Philosoph Hegel, heiße diese Grenze zu überschreiten.- Die hier präsentierten Bilder veranschaulichen in eben diesem Hegelschen Verständnis einen künstlerischen Versuch von Grenzüberschreitung, denn sie kritisieren mit rein ästhetischen Mitteln- eigentlich nur mit Farbe und sonst gar nichts - die objektive Verrücktheit der Auslöschung menschlichen Eigensinns durch brutale Uniformierung des sozialen Lebens.Um diese Behauptung kurz und knapp zu begründen, erlauben Sie mir einen kurzen Blick in die Anfänge der informellen Malerei. - Nicht von ungefähr hat sie ihren Ursprung am Ende der ersten Hälfte des vorherigen Jahrhunderts. Sie reagierte auf den sozialen Wahn einer Zeit, die jedes Maß verloren hatte. Informelle Malerei, das war seinerzeit, am Ende der vierziger Jahre die ästhetische Antwort des deformierten Individuums auf die massenhafte Vernichtung menschlichen Lebens durch Krieg und im Zeichen totalitärer Ideologie und Rassenwahn. Finstere form- und auch teilweise farblose Motive wählten damals die Künstler: Es entstanden Bilder, die eigentlich keine Bilder mehr waren, Bilder der Hoffnungslosigkeit; Bilder, die nichts anderes darstellten, als das deformierte, aus den Fugen geratene Leben.- Mit einem Wort: die ersten informellen Werke waren sichtbarster Ausdruck der Kritik des objektiven Ungeistes ihrer Zeit.-Nun werden Sie, verehrte Gäste, und vielleicht auch die anwesenden Künstler sich fragen, was das denn alles mit diesen farbenfrohen Bildern hier zu tun hat, sind doch die hier ausgestellten Werke zwar formlos von Gestalt, doch allesamt von munterer Farbenpracht durchflutet.

Lassen Sie mich zu diesem naheliegenden Einwand auch mit einem kurzen historischen Hinweis antworten: Es waren nur wenige Jahre vergangen, als die Deformationen in wilde formlose Dynamik und teils in an Raserei grenzender individueller Ausdruckssuche umschlugen. Das war die Geburt des abstrakten Expressionismus, der mit der art informell urverwandt ist, sozusagen dessen leibliches Kind, weshalb es auch erlaubt ist, das Kind beim väterlichen Namen art informel zu nennen. – In der Tat; der Einwand wäre nicht einfach von der Hand zu weisen, denn genau genommen gehören natürlich diese Bilder, wenn man sich etwas akribisch an Kategorien der Kunstgeschichte entlanghangelt, thematisch zum abstrakten Expressionismus. Doch sei es drum: heutzutage sind berechtigterweise informelle Malerei und abstrakter Expressionismus oft nur zwei Namen für die selbe Sache. Art informel und abstrakter Expressionismus sind Ausdruck des künstlerisch entfesselten Individuums: radikaler Angriff auf jedwede Schablone, radikale Kritik aller den lebendigen künstlerischen Ausdruckswillen des Individuums einschränkenden Form. Und diese ästhetische Formsprengung hatte bekanntlich berühmte Namen aufzuweisen. - Abstrakter Expressionismus, das war seinerzeit der pure, überschwengliche Ausdruckswille von Künstlern wie Jackson Pollock, Ly Twombly, Wals und George Mathieu, um nur einige der bekanntesten. Von ihnen und anderen Protagonisten dieser Kunstrichtung ließen sich ein halbes Jahrhundert später die hier ausstellenden Künstler inspirieren. Diese Botschaft bleibt aktuell, wie seinerzeit als in der wilden Glut der Farben das überlebende Individuum nicht nur ästhetisch auf Eigensinn und Selbstzweck pochte. Die Demokratie war einst im Westen des europäischen Kontinents wie der Phönix aus der Asche zu neuem Leben erwacht. Die frühen Werke der art informel und des abstrakten Expressionismus waren künstlerischer Ausdruck des daraus entspringenden neuen Lebensgefühls. Es war eine neue Kunstrichtung, die beides repräsentierte: den unverzichtbaren Freiheitsanspruch des Einzelnen und die deformierte Gestalt des beschädigten Lebens, wie es seinerzeit Adorno, dessen geistiges Eigentum die Metapher vom beschädigten Leben ist, in seinen Minima Moralia philosophisch thematisiert hatte. Beides zusammen – der Freiheitsanspruch und die Deformation eingedenk der über das rein Ästhetische hinausgreifenden sozialkritischen Ideen ermöglicht erst die Würdigung der Schönheit dieser Werke: Die Hingabe an ein Spiel, das keinen Regeln gehorcht als nur der Stimmigkeit freier, grenzenloser Form- und Farbkomposition. Soviel zur Kunst als Kritik im nicht metaphorischen Verständnis von Entgrenzung. - Soviel zur historisch-sozialen Positionierung der Kunstrichtung, die von den hier gezeigten Werken, repräsentiert wird.

Doch nun noch ein paar Worte zu unserem Künstlerquartett.: Michael Hein, Bernd Holthausen, Udo Sommerey und Michael Stöckert: In ihren Werken wird das tradiert, was mit Künstlern wie Jackson Pollock begann, nämlich der absolute Freiheitsausspruch des Individuums, der reine Selbstzweck ästhetisch dargestellt in gestaltlos freier Formlosigkeit. Und so sind die hier präsentierten Bilder weder traditionell noch bloßer Ausdruck des persönlichen oder gar unzugänglichen Denkens und Empfindens der Künstler. Im Gegenteil. Sie Bilder haben etwas zu verschenken, das Sie bei sich und bei sich selbst entdecken können, wenn Sie ihre Schönheit verstehen. Fragen Sie deshalb nicht nach ihrer Bedeutung, sondern verhalten Sie sich wie ein Perlentaucher (Metapher von Walter Benjamin)! Lassen Sie sich in die Farbenglut hineinfallen und sehen Sie sich um! -Sie werden dann vielleicht selbst entfesselt sein vom gedanklichen Korsett der Form- und Bedeutungssuche.-

Michael Hein ( geb. 1949) lebt in Düsseldorf . Er ist künstlerischer Autodidakt und malt seit ca. zwanzig Jahren. Großzügig arrangiert er farbige Flächen; gibt der Farbe sozusagen farbigen Raum. In einigen Werken werden Naturmaterialien, z.B. Federn, in die weitläufigen Farbflächen eingearbeitet- oder auch selbst verfaßte Texte, wodurch der Bildcharakter zum Relief bzw. zur Collage hin überschritten wird. Diverse Ausstellungen hatte er bereits in Düsseldorfer Cafés, Restaurants und sozialen Einrichtungen.

Bernd Holthausen (geb.1942) lebt in Wülfrath. Er studierte an der Werkkunstschule Wuppertal und an der Düsseldorfer Kunstakademie, wo er Schüler von Joseph Beuys war. Seine abstrakten expressiven Werke haben einen auffällig graphischen Duktus, dessen kompositorische Vielfalt von freier Linienführeng hin bis konstruktiver Strenge reicht. Von seinen zahlreichen Ausstellungen fanden die bedeutensten in den 70er Jahren statt, und zwar im Solinger Klingenmuseum, im Museum von der Heyedt und in der städtischen Kunsthalle Düsseldorf. Nach längerer Schaffenspause ist er seit 2005 wieder aktiv. Einige seiner Arbeiten können seit August 2006 in der Galerie des Kunstvereins Brachland, Hellerstraße 12 Velbert Langenberg, besichtigt werden. Gezeigt werden dort ältere und neue Werke.
Udo Sommerey(geb.1956) lebt in Velbert. Er ist künstlerischer Autodidakt. Der Anfang seines künstlerischen Schaffens fiel in seine Berliner Zeit im Jahr 1986. Seine ersten Inspirationen erhielt er von der Grafitti Kunst, deren Motive ihn jedoch nicht zur Betonwand sondern zur Leinwand führten. Gekonnt chaotisch komponierte er anfangs großflächig runde und eckige Formen von schreiender Farbigkeit, bis er nach Begegnung mit Werken des abstrakten Expressionismus zu seinem eigentlichen Thema fand. Die jüngsten Arbeiten charakterisiert erfahrenes Experimentieren mit frei laufender Farbe und kraftvoll spontaner Linienführung. Udo Sommerey hatte Ausstellungen in sozialen Einrichtungen Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre; zuletzt im Oktober 2005 im Bürgerhaus Langenberg und in der galerie des Kunstvereins Brachland.

Michael Stöckert( geb.1960) lebt in Düsseldorf. Auch er ist künstlerischer Autodidakt. Seine,wie er sagt, ersten Versuche künstlerische Selbstfindung fielen in das Jahr 1983. Sein Schaffen befand sich anfangs in der Nähe der art brut; später jedoch nach autodidaktischem Studium der Werke informeller Kunst und des abstrakten Expressionismus fand er zu dieser Kunstrichtung. Die Stimmung seiner Bilder reicht von glühender Farbigkeit und schrill- explosiver Exprerssivität bis hin zum anmutigen freien Spiels von Form und Farbe.Seine erste Ausstellung hatte er 1997 im Düsseldorfer Café grenzenlos. Weitere folgten in sozialen Einrichtungen. Zuletzt stellte er aus im Bürgerhaus Langenberg im Oktober 2005 und später in der Galerie des Kunstvereins Brachland.

Soviel zu den Künstlern und den Werken. -Lassen Sie sich mich abschließend noch ein paar Sätze zum Kunstverein BrachLand sagen. Unsere Zielgruppe sind künstlerisch aktive Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Suchterkrankung. Wir wollen, das will ich hier in aller Deutlichkeit betonen, nicht die biographisch Besonderheit exponieren, sondern die wertvollen Komunikationsangebote unserer Künstler. - Kunst ist unter anderem auch Kommunikation. Mit ihren künstlerischen Arbeit treten unsere Künstler an die Öffentlichkeit.- BrachLand organisiert die Infrastruktur, Ausstellungsorte, Werbung und die Durchführung.

Brachland unterhält hier in Langenberg auf der Hellerstraße 12 über dem Antiquariat im Honnes auch ein kleines Atelier und einen Galerieraum. Dank der freundlichen Unterstützung der Sparkasse können wir in unserem Atelier nun auch den Künstlern Materialien zur Verfügung stellen. Dank der Fachklinik Langenberg können wir Ihnen diese Ausstellung präsentieren. Das Kulturamt der Stadt Velbert hat uns die Stellwände zur Verfügung gestellt, wofür ich mich auch noch einmal recht herzlich bedanken möchte.

Ich möchte darauf hinweisen, daß alle Mitarbeiter des Kunstvereines BrachLand ehrenamtlich tätig sind. Unsere Arbeit hat, darauf sei zuletzt noch kurz hingewiesen, neben der kulturellen auch eine politische Dimension: Wir engagieren uns für die offene demokratische Bürgergesellschaft; unsere Künstler treten hier, meine Damen und Herren, mit ihren Werken und deren Botschaft an die Öffentlichkeit.-Kunst braucht den öffentlichen Raum und Kunst stellt ihn auch her: sonst hätten wir keinen Grund gehabt, uns hier zu versammeln.- Damit das für uns- den Kunstverein BrachLand und den von ihm geförderten künstlerisch aktiven Menschen auch in Zukunft möglich ist ,brauchen wir neben Ihrer Aufmerksamkeit und Ihrem Interesse auch weiterhin Ihre finanzielle Unterstützung und noch mehr ehrenamtliche Mitarbeiter. Ich bitte Sie, unsere Arbeit und die Künstler durch eine Spende oder vielleicht auch durch den Kauf ihrer Werke zu unterstützen. Auch freuen wir uns über jedes neue Mitglied. Doch nun genug der langen Rede.- Ich danke ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen einige inspirierte Tauchgänge in den farbigen Fluten der Informellen Malerei.
01.12.06 / NM
Mit vereinten Kräften: BrachLand Mitglieder in der Fachklinik Langenberg
»Noch ein wenig nach links, rechts etwas höher und das Schild zum Bild etwas gerader - fertig!«
Mit vereinten Kräften haben die Mitglieder des Kunstvereins BrachLand heute die Kunstwerke der Ausstellung DAS INFORMELLE QUARTETT in Szene gesetzt - und sind rundum zufrieden... Danke an die Fachklinik Langenberg für die gute Organisation, danke an die Künstler für die wunderbaren Werke, und danke an alle, die sich morgen die Zeit nehmen, um dabei zu sein. Um 11.00 Uhr geht es los... Der Eintritt frei! (Foto: Gerd Fierus)
28.11.06 / NM
Fernsehen: BrachLand- Ausstellung auf WDR LOKALZEIT
Am Montag, den 4. Dezember, um 15.00 Uhr erwartet der Kunstverein BrachLand das WDR-Lokalzeitteam in der Fachklinik Langenberg. Wann der Beitrag zu unserer Ausstellung im WDR gesendet wird, steht noch nicht fest. Es lohnt sich aber, den Fernseher Anfang nächster Woche einzuschalten..!

Sobald wir den Sendetermin kennen, informieren wir Sie an dieser Stelle.
24.11.04 / NM
Eintausend Euro aus dem PS-Zweckertrag der Sparkasse für BrachLand
Die Sparkasse HRV, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Jörg Buschmann und Vorstandsmitglied Peter Bauer, sorgte für eine vorweihnachtliche Überraschung, über die sich der Kunstverein BrachLand riesig freut - und für die wir uns herzlich bedanken: 1000 Euro aus dem PS-Zweckertrag konnte der Verein für dringende Anschaffungen entgegennehmen. Ein hoher Betrag, den der Kunstverein BrachLand in Zeiten knapper Kassen sehr zu schätzen weiß...
26.11.06 / NM
Öffnungszeiten unserer Ausstellung: Das informelle Qartett
Montags, dienstags, mittwochs und freitags
von 15.00 bis 17.30 Uhr,
Samstags, sonntags und feiertags
von 14.00 bis 17.30 Uhr
Donnerstags geschlossen

Mehrzweckhalle der Fachklinik Langenberg,
Krankenhausstraße 17, 42555 Velbert Langenberg
19.11.06 / KE
Hein, Holthausen, Sommerey, Stöckhert: Das informelle Quartett!
In der Mehrzweckhalle der Fachklinik Langenberg, Krankenhausstraße 17, 42555 Velbert Langenberg, präsentieren vom 2. Dezember 2006 bis zum 4. März 2007 vier Künstler einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens. Allen gemeinsam ist, dass ihre Werke nicht Gegenständliches oder erdachte Figuren darstellen, sondern vielmehr ein formlos freies Spiel der Farbe zum Ausdruck bringen. Wegen der stilistischen Nähe der Werke zum abstrakten Expressionismus und zur art informel - jener Kunstrichtung, die erstmals Mitte der 40er Jahre in der Pariser Galerie Drouin der Öffentlichkeit präsentiert worden ist - wählte der Kunstverein BrachLand für die Ausstellung das Motto DAS INFORMELLE QUARTETT. Eröffnung: 2. Dezember 2006, 11.00 Uhr.
19.11.06 / KE
Michael Hein
Michael Hein (geb. 1949) lebt in Düsseldorf. Er ist künstlerischer Autodidakt und malt seit ca. 20 Jahren. Großzügig arrangiert er farbige Flächen; gibt der Farbe sozusagen freien Raum. In einigen Werken werden Naturmaterialien, z. B. Federn, in die weitläufigen Farbflächen eingearbeitet und selbstverfaßte Texte, wodurch der Bildcharakter zum Relief bzw. zur Collage hin überschritten wird. Diverse Ausstellungen hatte er bereits in Düsseldorfer Cafes, Restaurants und sozialen Einrichtungen.
19.11.06 / KE
Bernd Holthausen
Bernd Holthausen (geb. 1942) lebt in Wülfrath. Er studierte an der Werkkunstschule Wuppertal und an der Düsseldorfer Kunstakademie, wo er Schüler von Joseph Beuys war. Seine abstrakt-expressivenWerke haben einen auffällig graphischen Duktus, dessen kompositorische Vielfalt von freier Linienführung bis hin zu konstruktiver Strenge reicht. Von seinen zahlreichen Ausstellungen fanden die bedeutendsten in den 70er Jahren statt, und zwar im Solinger Klingenmuseum, im Museum von der Heyedt, und in der Städtischen Kunsthalle Düsseldorf. Nach längerer Schaffenspause ist er seit 2005 wieder künstlerisch aktiv. Einige Arbeiten können seit August 2006 in der Galerie des Kunstvereins BrachLand (Velbert-Langenberg, Hellerstr. 12) besichtigt werden. Gezeigt werden dort ältere und neueste Werke.
19.11.06 / KE
Udo Sommerey
Udo Sommerey (geb. 1956) lebt in Velbert. Er ist künstlerischer Autodidakt. Der Anfang seines künstlerischen Schaffens fiel in seine Berliner Zeit im Jahr1986. Seine ersten Inspirationen erhielt er von der Graffiti-Kunst, deren Motive ihn jedoch nicht zur Betonwand sondern zur Leinwand führten. Gekonnt chaotisch komponierte er anfangs großfächig runde und eckige Formen von schreiender Farbigkeit bis er nach der Begegnung mit Werken des abstrakten Expressionismus zu seinem eigentlichen Thema fand. Die jüngsten Arbeiten charakterisiert erfahrenes Experimentieren mit freilaufenderFarbe und kraftvoll spontaner Linienführung. – Udo Sommerey hatte Ausstellungen in sozialen Einrichtungen Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre; zuletzt im Oktober 2005 im Bürgerhaus Velbert-Langenberg und in der Galerie des Kunstvereins BrachLand (Velbert-Langenberg, Hellerstr. 12).
19.11.06 / KE
Michael Stöckhert
Michael Stöckhert (geb. 1960) lebt in Düsseldorf. Auch er ist künstlerischer Autodidakt. Seine, wie er sagt, ersten Versuche künstlerischer Selbstfindung fielen in das Jahr 1983. Sein Schaffen befand sich anfangs in der Nähe der art brut; später jedoch nach autodidaktischem Studium der Werke informeller Kunst und des abstrakten Expressioniosmus fand er zu dieser Kunstrichtung. Die Stimmung seiner Bilder reicht von glühender Farbigkeit und schrill-explosiver Expressivität bis hin zum anmutig freien Spiels von Form und Farbe. Seine erste Ausstellung hatte er1997 im Düsseldorfer Cafe Grenzenlos. Weitere folgten in sozialen Einrichtungen. Zuletzt stellte er aus im Bürgerhaus Velbert Langenberg im Oktober 2005 und später in der Galerie des Kunstvereins BrachLand (Velbert-Langeberg, Hellerstr. 12).
27.10.06 / NM
Als Vermählte grüßen...
Herzlichen Glückwunsch an Dr. Karl Erb und Ehefrau Heike aus Velbert. Der 1. Vorsitzende des Kunstvereins BrachLand und Heike Schäfer trauten sich heute ins Standesamt Velbert, um in Zukunft gemeinsam durch das Leben zu gehen.
Der Kunstverein BrachLand gratuliert ganz herzlich, wünscht viel Glück (!) - und freut sich auf eine schöne Hochzeitsfeier in der Langenberger Event-Kirche.
22.10.06 / NM
Das informelle Quartett in der Fachklinik Langenberg
Die Vernissage unserer großen Ausstellung in der Fachklinik Langenberg wirft ihre bunten Schatten voraus: Bernd Holthausen aus Wülfrath, Udo Sommerey aus Velbert, Michael Hein und Michael Stöckhert aus Düsseldorf zeigen ab Samstag, 2. Dezember 2006, einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens, und Sie dürfen gespannt sein...
Um 11 Uhr geht es los: Mehrzweckhalle (Außencafeteria) der Langenberger Fachklinik, 42555 Velbert Langenberg. Ausführliche Infos zu den Künstlern finden Sie demnächst hier.
02.10.06 /NM
Die WAZ-Regionalausgabe Velbert zum Langenberger Flohmarkt unter dem Titel: Bepackt mit Kunst und Krempel:
Die heutige Ausgabe der WAZ beschäftigt sich ausführlich mit dem Langenberger Flohmarkt und setzt über ihren Bericht das Motto der BrachLand-Werbeaktion: KUNST UND KREMPEL.
...Vieles aus Großmutters Zeiten, so die WAZ, fand neue Besitzer, sei es die unverwüstliche Reise-Schreibmaschine oder das Dampfradio. Daneben gab es Puppen und Teddybären, ebenfalls schon recht betagt. Und etwas jüngere Kunst, denn auch der Verein BrachLand war mit einem Stand vertreten....
01.10.06 / NM
BrachLand-Flohmarkt, Teil 2
Fast so stürmisch wie auf diesem Foto war der Andrang am 2. Tag auf den BrachLand-Flohmarkt-Stand in der historischen Altstadt Langenbergs. Diesmal mit einem professionellen, überdachten Stand und mit noch mehr Besucherinnen und Besuchern als am Vortag, weil sich plötzlich Hunderte weitere Stände dazugesellten. Der Grund: An diesem Sonntag ist traditionell Flohmarkttag in Langenberg. Im Gegensatz zu unseren Händlerkollegen fließt bei uns jeder eingenommene Cent in die BrachLand-Kasse, denn unser Verein braucht dringend Geld.
Übrigens: Wenn Sie einen steuerlich absetzbaren Betrag spenden wollen oder uns sonst helfen können: melden Sie sich! Unser Konto: 260 401 05, BLZ 334 500 00, Sparkasse HRV.
30.09.06 / NM
Besucherrekord für das BrachLand- Atelier durch Flohmarkt
Mehr Interessenten denn je besuchten am 30. September 2006 das BrachLand-Atelier mit Galerie in Velbert Langenberg, nachdem sie an unserem 7 Meter breiten Flohmarkt-Stand vor dem Gebäude von den Ehrenämtlern des Vereins bestens versorgt wurden: Kaffee und Kuchen zum Nulltariv (oder gegen eine kleine Spende), Taschenbücher für 50 Cent, Tassen und Ketten für einen Euro, Schuhe und Blusen für 2, Reitstiefel für 3,50 und Bilder für 10 Euro. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist..., so kam an diesem wunderschönen (und sehr erfolgreichen) Sonnentag fast eine Monatsmiete für das BrachLand-Atelier zusammen. Übrigens: Der nächste Flohmarkt mit BrachLand kommt bestimmt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
10.09.06 / NM
1. BrachLand-Flohmarkt in Velbert Langenberg
Am Samstag, dem 30. September 2006, veranstaltet der Kunstverein BrachLand vor seinen Atelier- und Galerieräumen den ersten Kunst- & Krempel-Flohmarkt in der Geschichte des Vereins. Verkauft wird alles, von dem sich die Vereinsmitglieder (und Freunde) trennen möchten und was Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, aber hoffentlich richtig gut gefällt: Spielzeug und Bücher, Kleinmöbel und CDs, Kleidung und Hausrat, Kurioses und Besonderes.... Kurzum: Wir verkaufen unseren Krempel, weil der Verein für die Unterhaltung der Atelierräume dringend Geld braucht! Damit die Kunst nicht zu kurz kommt, sind unsere Atelier- und Galerieräume für Sie den ganzen Tag geöffnet. Auch hier gibt es vieles zu entdecken und zu kaufen.
Samstag, 30. September 2006, vor dem (und im) Gebäude der Hellerstraße 12, 42555 Velbert.
9.00 bis 17.00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!
28.08.06 / NM
BrachLand-Atelier mit Galerie erfolgreich gestartet
Immer mehr Besucher verbinden ihren Bummel durch die historische Langenberger Altstadt mit einem Besuch im BrachLand-Atelier mit Galerie, das im Mai 2006 eröffnet wurde. Das Foto unseres Mitgliedes Gerd Fierus zeigt einen kleinen Ausschnitt der liebevoll renovierten Räume - mitten in der schönen Altstadt. Der Eintritt ist kostenlos.
(Hellerstraße 12, 42555 Velbert)
25.08.06 / NM
Begegnung zwischen Psychatrie und Kunst in Solingen
Die Veranstaltungsreihe SEELENWELTEN soll das kreative Potential von Menschen mit psychischen Krankheiten und Störungen zeigen und so die besondere Sensibilität und Schaffenskraft dieser Personengruppe würdigen. Der Psychosoziale Trägerverein Solingen e.V. hofft, damit unterschiedliche Gruppen der Solinger Bevölkerung anzusprechen und sie für ihre psychisch kranken Mitbürger in einer anregenden, positiven Weise zu sensibilisieren.

Infos unter: http://www.seelenwelten-info.de/programm.html
22.08.06 / NM
Sommerfest in der Langenberger Altstadt mit verkaufsoffenem Sonntag
Von Freitag, 25.08.2006, bis Sonntag, 27.08.2006, findet in Velbert Langenberg das traditionsreiche Sommerfest mit Kunsthandwerk-Markt statt. Eine gute Gelegenheit, das BrachLand-Atelier mit Galerie kennen zu lernen.
Das Atelier befindet sich in der Hellerstraße 12, 42555 Velbert Langenberg, in unmittelbarer Nähe der Bushaltestelle Froweinplatz, etwa 300 Meter von der S-Bahnstation Velbert-Langenberg entfernt.
07.07.06 / NM
Nachlese: Kerstin Pletzer von Kunstverein BrachLand im Gespräch mit Hartmut Barleben, Udo Sommerey und Michael Stöckhert
Kerstin Pletzer, BrachLand:
Herr Barleben, Herr Sommerey und Herr Stöckhert, einen Ausschnitt Ihrer künstlerischen Arbeiten haben wir in der Ausstellung AnsichtsSachen betrachten können. Wie ist eigentlich jeder von Ihnen zur Kunst gekommen?

Hartmut Barleben: Bei mir lagen die ersten Anfänge in den achtziger Jahren. Ich bin von Beruf Agronom oder Landwirt und hatte von daher viel mit Natur und Alltagsgegenständen zu tun. Weil ich aus ärmlichen Verhältnissen komme, und weil ich keine Farben hatte, habe ich aus der Not heraus angefangen, mit Lehm oder Mehlkleister Farbe zu machen. So hat es sich dann durchgezogen: Ich gucke mir etwas an, irgendwelche Reste, ich sehe etwas, und ich versuche diese durch Farbe oder Zusammenstellen zu einem neuen Gebilde werden zu lassen.

Udo Sommerey: Eine Spurensuche …

Hartmut Barleben: Ja so ist es – immer auf der Suche nach Teilen, die man zusammenstellen kann, und es dadurch ein neues Gebilde gibt, das man als Kunst bezeichnen kann. Dazu kommt, dass ich mit Skizzen und Farben experimentiert habe, Öl- oder Wasserfarben. Mit der Befassung der Materie merkt man dann auch, dass man die Dinge immer verfeinern kann. Ich merke, dass ich mich da auch weiterentwickle und
verändere.

Michael Stöckhert: Ich hatte in der Schule Kunstunterricht, allerdings mehr Kunstgeschichte, weniger kreatives Gestalten. Bis zu meinem Abitur, 1980, habe ich nicht gemalt. Ich hatte mich dann für ein Jura-Studium beworben bei der ZVS. In der Zeit bis zum Studium hatte ich etwas Leerlauf, und da habe ch mit dem Malen angefangen. Später, während des Studiums habe ich weiter gemalt, da aber mehr als Ausgleich und iEntspannung zu dem relativ trockenen Fach Jura. Ich habe so angefangen, dassich versucht habe, aus einer Linie ein Bild zu malen mit dem Zeichenstift.

Udo Sommerey: Bei mir liegen die Anfänge auch in den 80er Jahren. Ich war damals auf einer Inhalts- oder Identitätssuche. Ich hatte zwar eine Berufsausbildung gemacht, das war aber alles nicht das, was ich wollte. In der Zeit hatte ich auch verschiedene Begegnungen mit Kunstschaffenden. Als ich später in Berlin lebte, hatte ich eine Freundin, die in Mailand Kunst studierte. Es entstand so bei mir immer mehr der Wunsch, ein Künstlerleben zu führen. Ich betrachte mich auch jetzt nicht als einen „fertigen Maler“, sondern eher als auf einem guten Weg dorthin.

BrachLand: Können Sie noch etwas weiter darüber berichten, wie Sie konkret arbeiten, was das Charakteristische Ihrer Kunst ist?

Udo Sommerey: Man muss sich darüber im Klaren sein, was man machen will. Ich habe zunächst vollkommen „stilfrei“ gearbeitet. Durch Besuche von Ausstellungen und die Beschäftigung mit den Werken anderer Künstler habe ich die Stilrichtungen der Moderne kennen gelernt, daran habe ich mich orientiert. In der Auseinandersetzung damit habe ich versucht, meinen eigenen Stil zu finden. Mir ist wichtig, dass meine Kunst der Stilrichtung der Informellen Kunst zuzuordnen ist. Ich sehe das so, dass Malen, Musik oder die bildende Kunst eine Sprache ist. Man kann eine Sprache primitiv oder auch ausgefeilt und höchst filigran sprechen. Aber die Sprache muss zu verstehen sein.

Michael Stöckhert: Ich habe mich eher wenig darum gekümmert, was andere gemalt haben. Ich habe das so für mich ausgetüftelt. Ich wollte meinen eigenen Weg gehen. is Mitte der 90er Jahre habe ich hauptsächlich mit Tusche oder Aquarell gearbeitet, und dann bin ich umgestiegen auf Acryl. Mich inspiriert eigentlich die Freude am Malen, mich auszudrücken, auszuleben auf dem Malgrund, zu experimentieren – und noch nicht zu wissen, was dabei heraus kommt. Ich versuche immer wieder, etwas Neues zu machen, andere Materialien auszuprobieren, mit einer Kelle, einem Anstreicherpinsel, einer Rolle, einem Fensterwischer, immer wieder neue Materialien zum Malen zu verwenden, speziell für die Acrylgemälde.

Hartmut Barleben: Mein Herangehen ist eher so: Ich bin ja gar nicht vorgebildet. Ich habe das alles aus mir geschöpft. Zum Beispiel sehe ich in den Adern eines Steines, oder der Maserung eines Furniers, wenn ich mich darauf konzentriere, viele Formen, die ich dann aufzeichnen kann. Wenn ich dann die Skizze habe, überlege ich, wie ich das farblich gestalten und in Ausdruck bringen kann. Ich habe eigentlich gar keine Vorbilder von den Großen, wie zum Beispiel Rembrandt oder Ähnliche. Diese Art von Ausstellungen spricht mich auch gar nicht an.
Mich interessieren z. B. auch Pflanzen, wenn Licht oder Schatten darauf fallen, dass ich z. B. den Schatten abskizziere und dann dazu Farben überlege. Leere Räume sind für mich eher schlimm, ich bekomme meine Inspiration über Gegenstände oder Pflanzen, deren Formen etwas für mich ausdrücken. Bei mir ist es beispielsweise aktuell gerade so, dass an einem Schulgebäude in meiner Nähe etwas angebaut wurde, und dort war Baustahl angefallen. Verschiedene Teile, die dort im Schnee lagen, hatte ich mitgenommen. Ich entwickle im Moment daran, mit Farbe Ausdruck daran zu bringen. Ich werde sie wahrscheinlich auf ein kleines Fundament oder einen Sockel in Betonmörtel setzen und mit Farbe, vielleicht Regenbogenfarben, arbeiten.

BrachLand: Herr Barleben, Sie beziehen Ihre Impulse ganz wesentlich aus der Wahrnehmung der Natur oder von alltäglichen Gegenständen. Woher bekommen Sie Ihre Anstöße,
Herr Sommerey, was inspiriert Sie?

Udo Sommerey: Ich finde es ganz wichtig, immer auch zu sehen, was andere Künstler machen, deren Ausstellungen zu besuchen, Kunstbände zu betrachten. Mich hat besonders die Malerei der 50er/60er Jahre des 20. Jh. beeinflusst, bis hin zur Gegenwartskunst. Ich hole mir Ideen und Anstöße z. B. bei Brüning, einem Vertreter der Informellen Kunst oder beispielsweise bei Max Ernst, der viel mit Schwamm und Lösungsmitteln gearbeitet hat und so kleine Abzüge gesetzt hat. Für mich ist Malen auch so wie Schreiben und Lesen lernen, darum versuche ich mir auch von anderen Künstlern etwas abzugucken und zu lernen.Speziell war es auch die Beuys’sche Revolution, die mich beeindruckt hat. Das Revolutionäre an Beuys war für mich, dass er sich über den ganzen Muff und die ganzen Konventionen hinweg gesetzt hat, insbesondere in der Nachkriegsgeneration in Deutschland. Da war ja alles sehr konservativ und wenig Neues zulassend. Informelle Malerei ist selbst heute noch für viele Menschen ein Geklecksel, mit dem sie nichts anfangen können. Beuys hat ganz wesentlich eine neue Ästhetik mitbegründet.

Hartmund Barleben: Beuys ist für mich auch ein wichtiges Beispiel. Er liegt mir sehr nahe. Er hat zum Beispiel Milchkannen so „gestellt“, dass man einen künstlerischen Ausdruck darin findet. So hat er immer wieder alltägliche Gegenstände so organisiert und gestellt, dass sie künstlerische Wertigkeit erhalten.

Michael Stöckhert: Mich hat besonders seine Aussage beeindruckt, dass jeder Mensch ein Künstler ist, dass in jedem ein kreatives Potenzial steckt. Dieser Gedanke der „Zeugungskraft“ - das ist für mich etwas sehr Wesentliches.Udo Sommerey: Da muss wohl jeder Künstler mit leben. Wer Künstler sein will, der muss seine Arbeiten auch öffentlich machen.

Hartmut Barleben: Für mich war es so, dass ich gehofft habe, dass es einigermaßen angesehen wird, und man Freude daran hat, das ist für mich das Entscheidende gewesen. Es hat aber auch was davon, etwas preiszugeben, wo man unsicher ist, und die Ungewissheit, ob es angenommen wird oder nicht. Auch wenn ich am Eröffnungstag nicht das Gefühl hatte.
Udo Sommerey: Ja, weil es immer eine Resonanz auf das ist, was man macht, und für mich ist es dann immer die Frage, wie komme ich mit dem Echo klar.

Hartmut Barleben: Und man möchte ja eigentlich als Mensch immer ein gutes Echo haben, davon bin ich auch immer sehr abhängig. „Gutes voneinander reden und alles zum Besten kehren“, wie es schon in der Bibel steht, das ist mein Anliegen insgesamt. Bösartige Reaktionen könnte ich nicht gut ertragen
.Udo Sommerey: So viel konnte ja auch gar nicht schief gehen, weil ja alles recht professionell und mit Hand und Fuß gemacht wurde, wie z. B. die Einladungskarten oder jetzt der Katalog. Ich habe da schon andere Erfahrungen gemacht, wo Künstler nach einem Tag, nach der großen Sektparty ihre Sachen wieder abgeholt haben oder Sachen weggekommen sind oder beschädigt wurden, und das war ja alles nicht der Fall. Ich habe mich vom Verein wirklich gut vertreten gefühlt und würde auch weiterhin gern mit dem Verein zusammen arbeiten.

BrachLand: Herr Barleben, Herr Sommerey, Herr Stöckhert, ich danke Ihnen für das Gespräch.


07.5.06 / NM
BrachLand eröffnet eigenes Atelier mit Galerie in Velbert Langenberg
Geschafft! Der Kunstverein BrachLand verfügt seit Mai 2006 über ein eigenes Atelier mit Galerie in der wunderschönen historischen Altstadt Velbert-Langenbergs, das allen Künstlerinnen und Künstlern unserer Zielgruppe ab sofort kostenlos zur Verfügung steht. Kunstinteressierte können Kunstwerke besichtigen und erwerben, den Künstlern über die Schulter schauen oder sich einfach nur über die Arbeit des Kunstvereins informieren:
Hellerstr. 12, 42555 Velbert Langenberg (in unmittelbarer Nähe der Bushaltestelle Froweinplatz, etwa 300 Meter von der S-Bahnstation Velbert-Langenberg entfernt).
Infos für Künstler und Besucher zu den vorerst noch unregelmäßigen Öffnungszeiten unter 02052 –813851.
03.2.06 /NM
Outsider-Bildwelten im Wuppertaler Finanzamt
Ungewöhnlicher Ort, interessante Ausstellung:
Im Finanzamt Elberfeld beginnt am 9. März um 18 Uhr die Ausstellung »Bildwelten von Außenseitern«, eine Auswahl von Exponaten aus der Sammlung Demirel. »Die ausgestellten Werke offenbaren sich dem Betrachter als eigenwillige, rätselhafte, seltsam anmutende Bildwelten mit persönlichen Mythologien und verschlüsselten Botschaften, in denen Künstler/innen ihren Phantasien, Sehnsüchten, Obsessionen und Visionen freien Lauf lassen. Ein inneres Erleben, persönliches Ausdrucksbedürfnis, ungefiltert umgesetzt in Farbe und Form. Trotz mancher Parallele auf formaler und inhaltlicher Ebene ist jedes einzelne Werk ein Unikat einer höchst individuellen Innenwelt, wobei es direkt, unverfälscht und in hohem Maße authentisch wirkt.« (www.outsider-bildwelten.de)
Bis 2. Juni 2006, Finanzamt Elberfeld, Kasinostraße 12, 42103 Wuppertal.

05.11.05 / NM
Rundfunk, TV und Presse beim Kunstverein BrachLand
Auf einer 2 x 3 m großen Leinwand oberhalb der Halle übertrug der Veranstalter der 2. Ehrenamtsbörse den Besuch des WDR beim Kunstverein BrachLand, über den wir uns riesig gefreut haben. Wann und ob der Beitrag in der »Aktuellen Stunde« gesendet wird, war nicht zu erfahren. Vorgemerkt werden kann aber bereits der 17. November, 20.04 Uhr: Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand auf »Radio Neandertal«. Zuvor war die WAZ Velbert bei uns, die zuletzt eine halbe Seite groß über unsere Kunstausstellung AnsichtsSachen im Bürgerhaus Langenberg berichtete...
05.11.05 / NM
Hoher Besuch: Bürgermeister Stefan Freitag besucht den BrachLand-Stand
Bürgermeister Stefan Freitag (hier im Gespräch mit
Dorothea Weiß, Kerstin Pletzer und Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand) besuchte heute unseren Stand im Forum Niederberg und erkundigte sich nach den bisherigen BrachLand-Aktivitäten, unseren Plänen für die Zukunft und den Sorgen und Nöten des Kunstvereins. »Wo drückt der Schuh?« und wie kann die Stadt den Verein unterstützen, war das
Thema des sehr interessierten und informierten Politikers, den wir in Zukunft »jederzeit ansprechen dürfen...«
01.11.05 / NM
Samstag startet die 2. Velberter Ehrenamtsbörse in Velbert
Stefan Freitag, Bürgermeister der Stadt Velbert, eröffnet am
5. November 2005 im Forum Niederberg um 11.30 Uhr die
2. Velberter Ehrenamtsbörse. Der Kunstverein BrachLand eV informiert auf einem eigenen Infostand (Stand 29) über die Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung Ende 2004.
Ab ca. 19 Uhr wird der bekannte Kabarettist Jürgen Becker mit seinem aktuellen Programm im Theatersaal des Forums den Veranstaltungstag beenden...
Forum Niederberg, Oststraße 20, 42551 Velbert, ab 11.00 Uhr
19.10.05 / NM
Öffnungszeiten AnsichtsSachen!
Aufgrund zahlreicher Anfragen, hier noch einmal die Öffnungszeiten der Kunstausstellung AnsichtsSachen:
samstags von 14 bis 17 Uhr, sonntags von 11 bis 17 Uhr und zu den Veranstaltungszeiten im Bürgerhaus.
Führungen sonntags 11 Uhr und nach Vereinbarung:
Telefon 01774 107554 (Dr. Karl Erb)

(Kreuz, dunkelbraun von Hartmut Barleben)
19.10.05 / NM
AnsichtsSachen! in der WZ und in der WAZ
Die Westdeutsche Zeitung berichtete Montag, die WAZ heute ausführlich über unsere Ausstellung im Bürgerhaus Langenberg. PDFs der Artikel senden wir Ihnen gerne zu. Bitte schreiben Sie an: kunstverein@brachland.org.
16.10.05 / NM
Besucherrekord am Eröffnungstag. AnsichtsSachen! erfolgreich gestartet
Damit haben wir nicht gerechnet: Am Eröffnungstag unserer ersten großen Kunstausstellung im Bürgerhaus Langenberg kamen mehr als 300 Besucher. Herzlichen Dank an die Künstler Hartmund Barleben, Udo Sommerey und Michael Stöckhert, an alle, die diese Ausstellung unterstützt und ermöglicht haben und an die vielen Besucher, die trotz allerbestem Sonntagswetter den Weg zur Ausstellung fanden. Die Ausstellung ist samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
16.10.05 / KE
AnsichtsSachen! Vortrag von Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand zur Eröffung der Ausstellung im Bürgerhaus Velbert Langenberg am 16. Oktober 2005
Verehrte Gäste, Herr Dr. Possemeyer, verehrte Künstler:
Herr Barleben, Herr Sommerey, Herr Stöckert.
Ich heiße Sie im Namen unserer aktiven Mitstreiter vom Kunstverein BrachLand herzlich Willkommen zu unserer ersten Kunstausstellung. Bevor ich mich zur Sache im Sinne des Ausstellungsmottos äußern werde, sprich: zu den AnsichtsSachen, möchte ich meinen herzlichen Dank all denen sagen, die durch finanzielle Unterstützung oder anderweitige Hilfe dieses Ereignis ermöglicht haben. Es hätte in dieser Form nicht stattfinden können ohne die Förderung durch die Firmen Blanket, Wuppertal, Blömers, Velbert, Est Arte, Ratingen, Eudenbach/Kiel, Wuppertal, FairGroup, Wuppertal, Herrn Gunther Scheifff, Essen, und die Stadt Velbert, hier insbesondere die Fachabteilung Kultur. Vielen Dank Herrn Dr. Steyer, vielen Dank Frau Pagel, vielen Dank Herrn Groneweg und dem Team vom Bürgerhaus Langenberg. Einen herzlichen Dank auch hier noch einmal den RedakteurInnen: Frau Gonski von der WAZ und Frau Andrea Schmitz von der WZ. Und last but not least ein großes Dankeschön der Sparkasse Hilden - Ratingen - Velbert, die für den geplanten Katalog dieser Ausstellung einen großzügigen Beitrag in Aussicht gestellt hat. Recht herzlichen Dank meinem Vorredner, Herrn Dr. Possemeyer, der Ihnen bereits einiges Wissenswerte über den Kunstverein BrachLand mitgeteilt hat.
Ich will nun diesem anschließen, mit Blick auf die hier ausgestellten Werke und eingedenk jener besonderen Kunstrichtung, die sie mehr oder minder repräsentieren.
Beginnen werde ich mit ein paar allgemeinen Bemerkungen zu BrachLand und zu eben jener anderen Kunst: der Art Brut. „BrachLand“, so lautet der Name unseres Kunstvereins. Brachland, das ist der ungepflügte, brachliegende Boden; fruchtbar, weil vorübergehend von kultivierender Bewirtschaftung verschont. Das Wort weist in unserem metaphorischen Verständnis seiner Bedeutung auf unentdeckte, brachliegende, vor den Augen der Öffentlichkeit verborgene Kunst hin, zugleich aber auf eine besondere Art des Kunstschaffens: auf das von Jean Débúffet im Jahre 1948 in Umlauf gebrachte Wort: „Art Brut“; zu deutsch: rohe Kunst, abzielt.
Denen von Ihnen, die mit dem Wort „Art Brut“ nicht recht etwas anzufangen wissen, will ich einen kleinen Wink geben, was in etwa darunter zu verstehen ist. Ich beziehe mich dabei in freier Übersetzung auf einen Auszug aus der „raw vision“, der vielleicht bekanntesten Art-Brut-Zeitschrift. Dort heißt es: „... in formaler Hinsicht weisen die Werke keine Merkmale akademischer Techniken auf. Die Art-Brut-Künstler wissen nicht wie man malt, bildhauert oder zeichnet. Einem inneren Schaffensdrang folgend, erfinden sie ihren eigenen Arbeitsstil. Ihre Arbeiten zählen eher zu dem, was man „popular art“ - also Volkskunst - nennt, als zur gelehrten Kultur. Art-Brut-Künstler bevorzugen für plastische Arbeiten Fundobjekte, alltägliche Dinge, die weggeworfen worden sind. - Sie kreieren durchweg eine inneren Impulsen folgende, ans Rituelle oder Sakrale erinnernde Kunst, symbolhaltig und in strikt persönlicher, individueller Formgebung. Ihre Arbeiten mögen naiv erscheinen, stehen aber in diametralem Gegensatz zur extrovertierten Erscheinungsform naiver Kunst“. Mit einem Wort: Art-Brut-Werke sind kulturell unbeheimatet und bringen die individuelle Formen- und Symbolsprache des künstlerischen Autodidakten zum Ausdruck: sein Inneres Erleben in Gestalt, Form und Farbe.
Nehmen wir an, die genannten Merkmale seien zutreffend, dann fällt auf, wie stark ein introvertierter, individueller Schaffensprozess stilistisch ungekünstelter Autodidakten akzentuiert ist. Débúffet hatte dabei seinerzeit vor allem die Kunst von Kindern und Psychiatriepatienten im Sinn: die Ursprünglichkeit der, wie er glaubte, noch nicht oder nicht mehr von Kultur verbogenen Individuen. Da klingt gutgemeinter Rousseau mit; die Parole „zurück zur Natur“; da klingt aber auch Ideologie mit, wie stets, wenn von einer wie auch immer gearteten humanen Ursprünglichkeit die Rede ist. Wenn also hier - in dieser Ausstellung - mit Blick auf die Werke von Naturnähe und in diesem Kontext von Art-Brut - von roher Kunst - gesprochen wird, worin das Naturhafte ja unmissverständlich anklingt, dann geht es nicht um Psychologie, auch nicht um Kunstpsychologie, sondern ausschließlich um die Sache: um Artefakte und, wenn Sie so wollen, um deren Eigenleben. Nicht zuletzt aus diesem Grund nennen wir die Exponate „AnsichtsSachen!“. Was heißt das? - Nun, in die Sache selbst - wie die Phänomenologen sagen -, in die Sache selbst gelangt man nur dann, wenn man sich von den Werken in der ihnen eigenen Sprache ansprechen lässt. Denn alle Kunstwerke sind in ihrer dinglichen Erscheinungsweise Kommunikationsangebote, die den Kunstsinn, die kreative Erlebnisfähigkeit des Betrachters wecken und somit zum Dialog auffordern. In diesem interaktiven Verständnis kreativer Urteilsbildung sind die hier ausgestellten Exponate „AnsichtsSachen!“ Wie sehr sie dabei den soeben genannten Merkmalen der Art Brut entsprechen mögen - wer will, kann sich darüber noch etwas genauer an unserem Info-Tisch informieren -; inwiefern also die Werke dieser Kunstrichtung zuzurechnen sind oder nicht, das bleibt nachrangig angesichts des simplen Sachverhalts, dass sie allesamt „AnsichtsSachen!“ sind. - „AnsichtsSachen!“ nicht im Sinne nachlässiger Beliebigkeit, sondern im Sinne kreativer, individueller Urteilsbildung. Die Werke sind, wie gesagt, Kommunikationsangebote im Medium Kunst; mehr oder minder in der Tradition der Art Brut stehend, was ja in gewisser Weise paradox klingen mag, schließen doch Traditionsbildung und kulturelles Unbekümmertsein sich eigentlich aus. - Urteilen Sie selbst, inwieweit dieser Widerspruch ein logischer Denkfehler meinerseits sein mag, oder ob er nicht in den „AnsichtsSachen“ gut dialektisch aufgehoben ist.
Erlauben Sie mir nun noch ein paar Bemerkungen zu den Künstlern und ihren Werken. Hartmut Barleben, der hier eine Auswahl seiner Skulpturen ausstellt, sagte mir jüngst, dass er, da er von Beruf Agronom ist, stets mit offenen Augen durch die Natur gehe. Dies Mit-offenen-Augen-durch-die-Natur-gehen habe ihn schließlich zur Kunst geführt. Seine Holzskulpturen sind aus Fundstücken, die er von Waldspaziergängen mit nach Hause brachte, gefertigt: eine Leiter von einer verlassenen Baustelle, Kanthölzer von Resten einer abgebrochenen Kinderschaukelanlage, Äste und Wurzeln. Die hier zu sehenden Arbeiten aus Baumwurzeln nannte er „Homage an die Waldarbeiter“. Klangvolle Namen gab er den Skulpturen: Wurzelkönig und Wurzelkönigin befinden sich da in bester naturmythisch-märchenverträumter Gesellschaft mit Wurzelhuhn, Feuerreptil und Wurzelkater; dem freien Gang der Phantasie mit akribischer Detailverliebtheit entspringen Gestalten, teils überpersönlich archaisch anmutend, teils, sofern man Herrn Barlebens Biographie kennt, mit lebensgeschichtlichen Bezügen. Die Symbolik: Fachwerk, Kreuz mit Holzstelen, das Brett mit Ringen in der Art des Schmiedeeisens; das spielt aufs Landleben an, auf bäuerliche Herkunft. Er sagte mir, dass er die Deutung der Sprache seiner Skulpturen dem Betrachter überlassen möchte; ihm sei bei einigen Wurzelskulpturen der Verzicht auf bunte Farbigkeit, wie sie ihm eigentlich vorgeschwebt habe, wichtig gewesen, damit der kreativen Wahrnehmung genügend Freiraum bleibe. Ich mache von diesem Angebot Gebrauch; fühle mich von den Werken an archaische Zeiten altdeutschen Landlebens erinnert. Ausgehend von seiner eigenen Herkunft aus einem brandenburgisch bäuerlichen Milieu, weisen Motive wie das Schmiedeeisen, das Sonnenrad und Fachwerk weit zurück ins überpersönlich Historische. Buchstäblich entwurzelte, unbeheimatete Fundstücke wiederzubeleben vor dem geistigen Auge des Betrachters - fast möchte ich sagen: ein altbäuerlich frommes Rettungsmotiv -, motiviert Herrn Barlebens plastisches Schaffen. Sein Werk führt unmittelbar in die Welt der Art Brut. Nun zu den Bildern: ihre Abstraktheit steht scheinbar im diametralen Gegensatz zur naturverträumten Symbolik der Barlebenschen Skulpturen. - Doch wie so oft trügt der Schein. Das Sprengen realer oder rationaler Formen, die Preisgabe des figürlichen Realbezuges zugunsten der Emotion, des Unbewussten und der Geste - mit einem Wort, der abstrakte Expressionismus, der die Bilder von Herrn Stöckhert und Herrn Sommerey inspiriert hat, ist urverwandt mit der soeben skizzierten Traumwelt - dies nicht nur in geistiger, sondern auch in gestalterischer Dimension. Frei fließende Farben oder pastöser Farbauftrag geben einigen Bildern ein skulptural-reliefartiges Gepräge, andere nehmen eine unbewusste, bedeutungsfreie Schrift erinnernde Gestalt an, was den Betrachter an den Surrealismus denken lassen mag: an ecriture automatique - an automatisches, nicht vom Bewusstsein zensiertes Schreiben. Die Bilder von Udo Sommerey sind allesamt Ergebnis freien Experimentierens mit Materialien (beispielsweise mit unterschiedlichen Farben und deren Reaktion auf Lösungsmittel) oder der Funktion des Körpereinsatzes beim Malvorgang: also der Bewegung. Letzteres, die Körperbewegung, wurde besonders für die kürzlich erst entstandenen Werke relevant. Sie sind hervorgegangen aus einer intensiven Auseinandersetzung mit der informellen Kunst der Nachkriegsjahre. Die Bilder von Udo Sommerey sind teils in den 90er Jahren entstanden, einige wiederum sind erst wenige Wochen alt. Diese jüngsten Arbeiten lassen erkennen, dass er seinem Thema treu blieb und es ihm auch nach längerer schöpferischer Pause mit zunehmender Sicherheit gelungen ist, spontane individuelle Regungen in eine abstrakte, formlose Ordnung zu bringen. Dies gilt übrigens auch für die hier ausgestellten Miniaturen. Es ist eine rein künstlerisch kreierte Ordnung, deren Formgesetze - ich kann das nur paradox sagen -, deren Formgesetze formlos sind; frei entstanden und nicht von realen Dingen abstrahiert. Diese ganz und gar dem rein ästhetischen Ausdrucksbedürfnis verpflichtete informelle Kunst hat, wie gesagt, künstlerische Vorgänger. - Wer aber darin vor allem die Anknüpfung an Maler wie etwa Brüning oder Mathieu sieht, der ignoriert das individuelle Experiment mit Form, Farbe und Material, das, was jedem Bild von Udo Sommerey sein unverwechselbar eigentümliches Gepräge verleiht.
Dasselbe gilt für Michael Stöckherts Bilder, die alle in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind. Jedes ist, wie er mir sagte, aus Intuition und deren Umsetzung in einem experimentellen Schaffensprozess hervorgegangen. - Die farbig schrill, form- und regellos scheinenden Arbeiten sind, wie er sagte, das Resultat eine Kampfes mit der Farbe, die er Schicht um Schicht auftrug, mit dem Ziel, eine zwanglose Ordnung durch Farbkontraste zu erreichen: hell-dunkel, warm-kalt. Ein Ringen des Gesetzmäßigen mit dem Zufall, des bewussten Formwillens mit überschießend ungebundenem Gefühl; ein Kampf der Farben, elementar und dynamisch ausgetragen. Die Bilder entstanden schnell und mit viel Bewegung, mit körperlichem Einsatz. Keines benötigte mehr Zeit als zwei Stunden, fertig war es, so Herr Stöckert, wenn es die Ordnung angenommen hat, die das freie Spiel der Farben verlangt. Herr Stöckhert hat sich, wie auch Herr Sommerey, von den abstrakten Expressionisten anregen lassen; beispielsweise, um noch einen berühmten Namen zu nennen, von Jackson Pollock, von dessen Dripping-Technik: der auf die waagerecht positionierte Leinwand fließenden oder tropfenden Farbe. Das Experiment mit Kontrasten motivierte auch Herrn Stöckherts geometrische Themen, die in gewisser Weise eine dialektische Umkehrung der informellen Arbeiten darstellen. Sie bilden, wenn man so will, noch einmal einen Kontrast innerhalb der abstrakten Gesamtthematik. Diese Arbeiten seien, wie er mir sagte, eine Homage an Piet Mondrian; an dessen spirituell beeinflusste Kunst. Im Unterschied zu Mondrian milderte aber Michael Stöckhert die von geometrischer Strenge geprägte Form durch zarte Pastelltöne. Er nannte diese letzten Arbeiten »Studien in Pastellfarben«. Mit Weiß, der Nichtfarbe, milderte er beides: die Schroffheit der formalen geometrischen Askese und die Ausdrucksstärke der Farbe, um Konzentration, Ordnung, Sammlung und Ruhe ins Bild zu bringen. So viel zu den Werken, so viel zur Art Brut und deren nächster Verwandschaft, dem abstrakten Expressionismus.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und möchte Sie bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass die Bilder käuflich erworben werden können. Die Preise der Bilder erfahren Sie von den hier anwesenden Mitarbeitern von BrachLand oder direkt von den Künstlern.
Bitte beachten Sie auch die Miniaturen, die alle in den vergangenen Wochen entstanden sind und vielleicht etwas von der zukünftigen Thematik verraten. Genießen Sie die Kunst und unser kulinarisches Angebot. Vergessen Sie dabei nicht, dass wir ohne Ihre finanzielle Förderung die verborgenen Schätze im Brachland der Künste, die AnsichtsSachen!, die Sie hier zu sehen bekommen, nicht veröffentlichen und die Künstler und Künstlerinnen unserer Zielgruppe nicht unterstützen können. Wir stehen erst am Anfang unseres Weges und freuen uns über jeden Interessenten oder neuen Begleiter. Wir informieren Sie gern an unserem Info-Stand. Doch nun will ich Sie nicht länger mit Worten aufhalten. Ich wünsche Ihnen hier im Bürgerhaus einen schönen Aufenthalt mit Kunst und Kuchen. Vielen Dank!
15.10.05 / NM
AnsichtsSachen! Die BrachLand-Ausstellung im Bürgerhaus ist aufgebaut
Alles fertig, jetzt noch schnell ein Foto der stolzen BrachLänder vor neun Werken des Düsseldorfer Künstlers Michael Stöckhert.
Oben: Gerd Fierus, Kerstin Pletzer, Regina Steiner, Jutta Janthur, unten Dorothea Weiß, Norbert Molitor, Dr. Karl Erb, Stefan Frings.
Morgen, Sonntag, 16. Oktober, geht es um 11 Uhr los!
Die Künstler Harmut Barleben, Udo Sommerey und Michael Stöckhert sind anwesend. (16. bis 30. Oktober.)
11.10.05 / NM
Sonntag, 16. Oktober 2005, 11 Uhr: AnsichtsSachen! Velbert Langenberg
Der Kunstverein BrachLand eV eröffnet am Sonntag,
16. Oktober 2005, 11.00 Uhr die Kunstausstellung AnsichtsSachen! im Bürgerhaus Velbert Langenberg. Gezeigt werden Werke von Hartmut Barleben, Udo Sommerey und Michael Stöckhert.
BrachLand eV engagiert sich für künstlerische Außenseiter, deren Begabung ohne engagierte Förderung unentdeckt bleibt. Er baut Brücken zwischen ihnen, die wegen psychischer und sozialer Probleme der Förderung bedürfen und der etablierten Kunst durch Ausstellungen und Verkauf ihrer Werke, Vermittlung von privaten oder öffentlichen Aufträgen, Kontaktvermittlung zu künstlerischen Bildungseinrichtungen, Ateliers, Galerien und Museen. Neben dem Schwerpunkt der bildenden Kunst fördert BrachLand auch andere Richtungen künstlerischer Tätigkeiten von Menschen, die auf Grund psychischer Handicaps nicht die Schranken sozialer und kultureller Isolation überwinden können.
AnsichtSachen! 16. bis 30 Oktober 2005, Sa von 14.00 bis 17.00 Uhr, So, 11.00 bis 17.00 Uhr, Bürgerhaus Langenberg, Hauptstraße 64, 42555 Velbert Langenberg.
09.09.05 / NM
2. Velberter Ehrenamtbörse im Forum Niederberg. BrachLand ist dabei...
Der Bürgermeister der Stadt Velbert, Stefan Freitag, möchte auch in diesem Jahr dem ehrenamtlichen Engagement in unserer Stadt weitere Impulse und Anregungen geben und hat alle Vereine, Organisationen und Kirchengemeinden eingeladen, mit Aktionen und Informationsständen an der 2. Velberter Ehrenamtsbörse am Samstag, den 05. November 2005 im Forum Niederberg teilzunehmen. Wir freuen uns, dass der Kunstverein BrachLand dabei ist...
03.09.05 / NM
AnsichtsSachen! Die große BrachLand-Ausstellung in Velbert Langenberg
In wenigen Wochen beginnt die große BrachLand-Ausstellung in Velbert Langenberg - und die Vorbereitungen sind im Gange.
Neben der Ausstellungseröffnung am Sonntag, 16. Oktober 2005 (es spricht Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand eV), ist ein Schülertag mit einer Klasse des Langenberger Gymnasiums geplant. Wenn Sie Infos zu persönlichen Gruppenterminen haben möchten, mailen Sie uns: kunstverein@brachland.org.
Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober geöffnet.
30.07.05 / NM
Kleine Werke von Udo Sommerey
Es müssen nicht immer die Riesenformate sein, dachte sich der Velberter Künstler Udo Sommerey und malte auf der Open-Air-Galerie in Düsseldorf vier kleine (10 x 10 cm) Kunstwerke, die - schnell verkauft - jetzt einen Platz bei einer begeisterten Sammlerin aus Velbert gefunden haben.
Wenn Sie, liebe BrachLand-Aktuell-Leser, Interesse an solchen kleinen Kostbarkeiten haben, vermitteln wir gern...
05.07.05 / NM
BrachLand auf der Open-Air-Galerie in Düsseldorf
Kaffee, Kuchen, Kunst & Klönen, unter diesem Motto stand der BrachLand-Stand auf der Open-Air-Galerie am Rande der Düsseldorfer Altstadt. Die Veranstalter des Literaturtreffs «Blaue Stunde», Christiane Walter, für die Destille, und Elisabeth Esch, für die Hermeneutische Praxis, luden zum Samstag, 2. Juli 2005, zur Open-Air-Galerie ein, und BrachLand war mit Künstlern und Mitgliedern am Start. Gleich vier klitzekleine Werke konnte der Velberter Künstler Udo Sommerey vor Ort malen und verkaufen. Ein besonders Kunstwerk, darüber waren sich alle einig, war der leckere Zupfkuchen von BrachLand-Mitglied Regina Steiner...
16.06.05 / NM
Große BrachLand-Ausstellung im Bürgerhaus Langenberg vom 16. bis 30.10. 2005
Die Vorbereitungen zur großen BrachLand-Ausstellung im Bürgerhaus Velbert-Langenberg haben begonnen: Am Sonntag, den 16. Oktober 2005 eröffnet der Kunstverein um 11.00 Uhr eine umfassende Werkschau der Künstler Barleben, Sommerey (beide aus Velbert) und Stöckhert (aus Düsseldorf). Eine gesonderte »Kunstreise« führt durch die »art brut«.
Öffnungszeiten: sonntags 11.00 bis 17.00 Uhr, samstags 14.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen, dienstags bis freitags im Rahmen von Bürgerhaus-Veranstaltungen und auf Anfrage für Schulen, Gruppen und andere Einrichtungen. Wenn Sie in den Einladungs-Verteiler aufgenommer werden möchten, mailen Sie bitte kurz an: kunstverein@brachland.org, Stichwort: »Verteiler«. (Foto: www.velbert.de)
13.06.05 / NM
Der große Ansturm in der Kita - und eine neue Ankündigung
Hier noch einmal ein Foto vom riesigen Ansturm auf unsere Auto-Aktion und gleich eine neue Ankündigung:
BrachLand beteiligt sich am Samstag, 2. 7. 2005, mit einem eigenen Stand an der großen »Open Air Galerie« auf dem Düsseldorfer Schwanenmarkt am Rande der Altstadt.
Hier können Sie Kunst betrachten, kaufen und mit den Künstlern und Vetretern von BrachLand ins Gespräch kommen.
Um 14.00 Uhr geht es los...
12.06.05 / NM
Das Auto ist bunt...!
Das hat wunderbar geklappt:
Der rote BrachLand-Flitzer ist seit 15.00 Uhr nicht wiederzuerkennen. Die Kinder der integrativen Kindertagesstätte St. Marien in Velbert haben bei strahlendem Sonnenschein unter dem Beifall der stolzen Eltern und Großeltern mit sehr viel Fingerfarbe ganze (sehr künstlerische) Arbeit geleistet. Das fahrende Kunstwerk ist ab sofort (bis zum ersten Dauerregen...) in Velbert und Umgebung unterwegs...
09.06.05 / NM
Integratve Kindertagesstätte St. Marien feiert mit BrachLand
Ein richtiges, großes Auto bemalen, bekritzeln und besprühen..., dürfen Kinder das? Eigentlich nicht, es sei denn, sie sind am kommenden Sonntag auf dem Jubiläumsfest der integrativen Kita St. Marien in Velbert. Dort steht pünktlich um 14.00 Uhr der knallrote Flitzer des BrachLand-Vorstandes und wartet auf seine hoffentlich kunterbunte »Verschönerung« durch die kleinen Künstlerinnen und Künstler der Kita...
12. Juni 2005, Integrative Kita, Mittelstraße 3, 42551 Velbert
04.06.05 / NM
BrachLand-Malwettbewerb für Kinder in Velbert
Der Malwettbewerb für Kinder im Rahmen der Veranstaltung »Stolpersteine-Meilensteine« in der Velberter Fußgängerzone war eine rundum gelungene Aktion des Kunstvereins BrachLand, an der sich mehr als 40 kleine Künstlerinnen und Künstler mit sehr viel Liebe und Können beteiligten. Kein Wunder, dass sich die fachkundige «Jury« unter der Leitung von Dr. Karl Erb auf mehrere erste Preise - je ein Wasserfarbkasten - und viele, viele zweite Preise verständigte... (Foto: Preisträger Benedikt)
06.05.05 / NM
»Stolpersteine-Meilensteine« in Velbert, 4. Juni, 10.00 bis 13.00 Uhr
Der Arbeitskreis »Behinderte in Velbert« veranstaltet am Samstag, den 4. Juni 2005 eine Veranstaltung in und vor der Sparkasse in der Velberter Fußgängerzone. Der Kunstverein BrachLand beteiligt sich mit einem Infostand und sucht für eine geplante Aktion mit und für Kinder (bis 150 cm Höhe) Sponsoren: Gebraucht werden Farben, auch Sprühfarben (auf Wasserbasis), Abdeckfolie, Kreppband, Zeichenpapier... Kontakt: kunstverein@brachland.org
29.04.05 / NM
WAZ: »Talente nicht brachliegen lassen«
Die WAZ beschäftigt sich im Lokalteil Velbert der heutigen Ausgabe mit dem Kunstverein BrachLand. Ein PDF des Artikels schicken wir gern per E-mail: kunstverein@brachland.org, Stichwort WAZ

17.03.05 / NM
Ausstellung im SPZ Düsseldorf
Pünktlich um 14.00 Uhr wurde heute die Ausstellung mit Bildern von Udo Sommerey im SPZ Düsseldorf vor Klienten und Mitarbeitern des Kontaktkreises und einem kunstinteressierten Publikum eröffnet. Sommerey, 49, führte nach einer Einführung von Dr. Karl Erb (BrachLand) gemeinsam mit Cornelia Steeg vom SPZ durch die gelungene Ausstellung und stellte sich den vielen Fragen der Besucher zu seinen Werken, die dem »Abstrakten Realismus« zuzuordnen sind. Die Ausstellung ist bis zum 17. Mai 2005 für jedermann zugänglich. (Foto: BrachLand)
13.03.05 / NM
Auf Hochtouren: Ausstellungsvorbereitung im SPZ, Düsseldorf
Die Ausstellung des Velberter Malers Udo Sommerey im SPZ Düsseldorf - hier mit Dorothea Weiß-Gsänger und Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand - wird diese Woche eröffnet. Wer Zeit und Interesse hat: Ausstellungseröffnung, Donnerstag, 17. März, 14.00 Uhr im SPZ, Talstraße 74, 40229 Düsseldorf.
Eine Einführung zur Ausstellung spricht Dr. Karl Erb vom Kunstverein BrachLand. Bis 17. Juni 2005. Eintritt frei.
(Foto: BrachLand)
15.02.05 / NM
Michael Stöckhert, Düsseldorf
Die Formensprache Mondrians und abstrakte Farbexperimente im Stil eines Jackson Pollock sind das Markenzeichen von Michael Stöckhert aus Düsseldorf, der mit 3 Werken aus seinem umfangreichen Schaffen half, unserer Website das optische Gesicht zu geben. Stöckhert, 45, begann seine künstlerische Tätigkeit 1983 mit Tusche- und Aquarellbildern, die 1997 in einer ersten Ausstellung (Café Grenzenlos) gezeigt wurden. Der Ende der 90er erfolgte Wechsel zur Acrylmalerei zahlte sich aus: Die durch gezielte Ordung beeindruckenden Werke wurden 2003 im SPZ Düsseldorf erstmals erfolgreich ausgestellt. (Bilder: siehe BrachLand-Bildleiste Start / Impressum)
30.01.05 / KE
Udo Sommereys Bilder im SPZ Düsseldorf
Ein sicheres Gefühl für Form und Farbe sowie formal ungebundene, ausdrucksstarke Gestaltung charakterisieren die Bilder des Velberter Malers Udo Sommerey. Eine Auswahl seiner Werke wird vom 17. März bis 17. Mai 2005 in den Räumen des Soziapsychiatrischen Zentrums, Talstraße 74, 40229 Düsseldorf, ausgestellt. Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 17. März um 14.00 Uhr in Anwesenheit des Künstlers eröffnet.
(Foto: Udo Sommerey, Bild: siehe Bildleiste Spenden)
30.01.05
BrachLand-Ausstellungstipp: »Rausch im Bild - Bilderrausch«, Heidelberg
»Ist dieses Bild im Rausch gemalt? Kann man einer Zeichnung den entrückten Zustand ihres Produzenten ansehen? Gibt es überhaupt Drogenkunst? Im Zentrum der Ausstellung steht ein Fundus von Zeichnungen und Malereien suchtkranker (Drogen, Alkohol und Tabletten) junger Menschen vom Hamburger Kiez.«
Sammlung Prinzhorn, Voßstraße 2, 69115 Heidelberg,
Di-So 11 bis 17 Uhr, Mi bis 20 Uhr (Mo geschlossen).
Verlängert bis 20.2.2005. Die Sammlung Prinzhorn ist nicht nur eine Top-Adresse der »Art Brut« in Deutschland. Die Links ihrer Websitee führen zu weiteren wichtigen Orten der »Art Brut« weltweit. www.prinzhorn.uni-hd.de (Foto: Archiv)
27.01.05 / KE
BrachLand-Ausstellungs-Tip: »Im Rausch der Kunst«, Düsseldorf
Jean Dubuffet und Art Brut: »Im Rausch der Kunst«
19. Februar bis 29. Mai 2oo5
Öffnungszeiten: Di-Do und Sa-So, 11-18 h, Fr 11-20 h
Mo geschlossen, Eintritt: Euro 6,-/ ermäßigt Euro 3,50
Öffentliche Führungen: donnerstags und sonntags, 15 h
museum kunst palast, Kulturzentrum Ehrenhof, Düsseldorf

www.museum-kunst-palast.de

Das Spendenkonto des Kunstvereins BrachLand eV:
Sie wollen uns eine Geldspende zukommen lassen?
Unser Konto bei der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert ist eröffnet:
Kunstverein BrachLand eV, Konto 26 040 105, BLZ 334 500 00.
Bitte geben Sie den Verwendungszweck (zum Beispiel »Spende« oder »Mitgliedsbeitrag« ) und Ihre vollständige Adresse an, damit wir die Einzahlung zuordnen können.
(Bild: Denise Sinzig)
18.01.05 / NM
Galerierahmen gesucht, leihweise oder gespendet
Für eine projektierte Ausstellung im Raum Velbert/Wuppertal (im Frühjahr 2005) suchen wir etwa 50 gut erhaltene Bilderrahmen im Format ca. 50 x 70 cm oder größer. Weiß, Alu, oder Holz. Wer kann helfen? (Bilder: SPZ, Düsseldorf)
17.01.05 / NM
Wer hat die schönen Bilder gemalt? Kann ich meine Bilder einstellen?
Die beteiligten Künstler - herzlichen Dank an dieser Stelle für die Erlaubnis, die Bilder zu zeigen - werden in Kürze ausführlich vorgestellt. Außerdem die Einrichtungen, die den Kontakt zu den Künstlern hergestellt haben. Wenn Sie Interesse haben, vermitteln wir Adressen.
BrachLand eV ist kein Kunsthandel. Es besteht aber durchaus die Absicht, später eine kleine Online-Galerie aufzubauen, in der Sie Ihre Werke vorstellen können. Doch das dauert, weil wir zur Zeit nicht über die finanziellen Mittel verfügen. Sobald es soweit ist, findet Sie alle Informationen an dieser Stelle. (Bild: SPZ, Düsseldorf)
16.01.05 / NM
Hat BrachLand kein Telefon?
Der Kunstverein BrachLand eV wurde im Oktober 2004 von 8 begeisterten Leuten aus Velbert und Wuppertal gegründet, ist also noch sehr, sehr jung - und hat noch (!) kein eigenes Telefon, aber das wird sich ändern. Natürlich sind wir telefonisch über die Privatanschlüsse unserer Mitglieder zu erreichen, die aber, weil privat, nicht in die Öffentlichkeit gehören. Kurze Mail an kunstverein@brachland.org, und wir rufen abends oder am Wochenende zurück. Oder Sie schreiben uns: Kunstverein BrachLand, Elberfelder Straße 26, 42553 Velbert. (Foto: BrachLand)
15.01.05 / NM
Herzlichen Dank
Herzlichen Dank an alle, die unseren Verein bisher unterstützt und geholfen haben. Namen? Zu viele. Also holen wir das in den nächsten Tagen nach, wenn sich alles und alle an dieser Stelle eingespielt haben, denn noch steckt »BrachLand aktuell« in den Kinderschuhen...
Zwei Namen vorab: Lieben Dank an Arne Stach und Christian Sander aus Wuppertal, die in den letzten Tagen unsere kleine Website an den Start gebracht haben.
Kleiner Hinweis: »BrachLand aktuell« wird von mehreren Mitgliedern geschrieben. Die Initialien hinter dem Datum - hier NM für Norbert Molitor - zeigen Ihnen, wer den Text eingestellt hat.